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Carsten Linnemann möchte die Stadien per KI überwachen lassen (Fußball und Sport allgemein)

markus, Dienstag, 26.12.2023, 19:51 (vor 766 Tagen) @ Ulrich

Seit 2015 heißt es, das geht nicht mehr lange gut. Es ist gut gegangen. Und es wird trotz Herausforderungen weiter gut gehen.


Und aktuell haben wir vor allem ein Wohnraum-Problem. Dazu leider eine Bundesbauministerin die meint, alles würde sich von selbst einrenken.


Das liegt zum Teil aber auch daran, dass in den letzten 30 Jahren die m2-Zahl je Person kontinuierlich angestiegen ist. 1991 betrug die Wohnfläche je Einwohner 34,9 m2. 2022 sind es 47,4 m2 gewesen. Da ist der Platzbedarf mal eben um rund 36% angestiegen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36495/umfrage/wohnflaeche-je-einwohner-in-deutschland-von-1989-bis-2004/

Man wird sich zukünftig wohl wieder verkleinern müssen.


In vielen Städten hast Du im Fall eines Umzugs nach dem Auszug der Kinder, nach einer Trennung, etc. das Problem, dass Du dann für die deutlich kleinere Wohnung mehr Miete als für die alte größere zahlst. Es gibt zwar Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsbauunternehmen, die bei so einem Wechsel die Miete nicht erhöhen und teilweise sogar Tauschbörsen anbieten. Aber viele private Vermieter erhöhen zwar die laufende Miete eher zurückhaltend, nehmen dafür aber bei Neuvermietungen "einen großen Schluck aus der Pulle".

Zum Teil wird es allerdings auch daran liegen, dass Menschen gerne in größere Wohnungen leben, sobald sie sich das erlauben können. Mit steigendem Einkommen wächst auch der individuelle Platzbedarf. Es ist auch nicht jeder Mieter. Gerade Eigentum war zwischen 2010 und 2015 gemessen am Einkommen und den Zinsen so günstig, dass man sich deutlich mehr Wohnfläche für das Geld erlauben konnte. Und das werden viele auch genutzt haben. Es leben auch immer mehr Ü80 Jährige alleine in großen Einfamilienhäusern.

Wie auch immer. Damit gehen wir ja nur den Ursachen auf den Grund. Fakt ist doch, dass es auf drei Paramater ankommt. Die Zahl der Menschen in Deutschland, die Zahl der vorhanden qm2 Wohnfläche und der Platzbedarf je Person. Wie lösen wir also dieses Problem, wenn wir schon heute wissen, dass die Flüchtlingsströme nicht ab- sondern zunehmen werden (und wir ohnehin 400.000 Nettozuwanderer benötigen) und der Wohnungsbau gleichzeitig stockt? Dann wird man ernsthaft darüber nachdenken müssen, den Platzbedarf je Person zu reduzieren. Das ist natürlich unbequem. Aber das wäre auch im Sinne der Klimapolitik, wenn der individuelle Platzbedarf wieder sinken würde.


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