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Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 06.09.2023, 21:12 (vor 903 Tagen) @ bambam191279

Klar gab es auch da schlechte Spiele, unerklärlich schlechte sogar. Aber bitte welcher Trainer soll uns denn garantieren, das unterm Strich noch mehr herauskommt?


Ich glaube du siehst das falsch, niemand bzw nur sehr wenig fordern hier den 102 Punkte Durchmarsch. Die Kritik ist, es müsste besser werden nicht schlechter.

So wie es bei den Beispielen Union und Freiburg jedes Jahr irgendwo in Bereichen besser wird. Jetzt haben wir 3 Ligaspiele und so wieder beim 20.08.2022 gegen Bremen angekommen.


Die Frage ist halt, was wird bei den Vereinen denn jetzt des Jahr besser?
Sie werden erfolgreicher von den Platzierungen her, aber spielerisch sieht das bei Freiburg nicht mehr so aus wie früher und Union war noch nie dafür bekannt.
Die Frage die ich mir stelle, was kannst du als dauerzweiter mit dem finanziellen Rückstand denn Jahr für Jahr besser machen?
Bei uns müsste es doch heißen, mit allen Mitteln dauerhaft 70 und mehr Punkte zu erreichen.
Dass es derzeit spielerisch stockt, ganz klar.
Aber es ist auch durchaus einfacher aus Liga zwei kommend immer wieder ein kleines Stück besser zu werden als dass man als ex doublesieger über ein Jahrzehnt dem Wunsch hinterher rennt mal wieder Meister zu werden....

„Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein“ (Oliver Cromwell zugeschrieben)

Vieles im Fußball kann man nicht beeinflussen. Stichwort Glück/Pech. Oder Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. Oder das Wetter.

In der täglichen Arbeit allerdings liegt es an jedem einzelnen selbst. Spieler, Trainer, Stab, Funktionäre. Allein um den status quo aufrechtzuerhalten, muss man ständig besser werden, weil die Wettbewerber alles daran setzen noch besser arbeiten, um ihren Rückstand aufzuholen. Wer den Status quo verbessern will, muss seine Verbesserungsanstrengungen noch einmal mehr forcieren.

Und das ganz gleich, ob die Erfolge sofort sichtbar werden oder ob man Rückschläge erleidet.

Ausnahmeathleten in allen Sportarten wissen, dass sie mehr und nochmals mehr tun müssen, um sich immer weiter zu entwickeln, an die Spitze zukommen und an der Spitze zu bleiben. In einer Fußballmannschaft befinden sich allerdings nicht 11 Ronaldos oder Haalands. Jeder Spieler kann und muss sich aber weiterentwickeln.

Um das zu gewährleisten sind Trainer da, die sich selbstverständlich auch selbst immer weiterentwickeln müssen.

Das ist keine Frage des Geldes, auch wenn natürlich Geld vieles leichter macht. Man muss auch nicht ständig die taktische Ausrichtung seines Teams weiterentwickeln. Wenn die Basics optimierungsbedürftig sind, dann macht man so nur den dritten oder vierten Schritt vor dem ersten.

Es ist schon viel gewonnen, wenn man z.B. an der Verbesserung dieser Basics in der täglichen Trainingsarbeit feilt. Das Passspiel z.B. beim BVB schaut schon seit geraumer Zeit optimierungsbedürftig aus. Vorsichtig gesprochen.

Für Sportdirektoren und jede andere Ebene und Abteilung gilt das Gebot, besser werden zu wollen, selbstverständlich genauso.

„Stillstand ist Rückschritt“ (u.a. Konfuzius zugeschrieben)


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