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Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 04.09.2023, 18:06 (vor 905 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von Will Kane, Montag, 04.09.2023, 18:16

Das sind ja mal Neuigkeiten, wäre er nur geblieben, hätte man nicht so viel Geld gehabt, um einige Transfers zu tätigen, schade, in doppelter Hinsicht.

Toll aufgestellte neue Scoutingabteilung, die kreative Vorschläge liefert, wo wird gefischt, im heimischen Tümpel. Nicht der heimische Tümpel hat den BVB dorthin gebracht, wo er bis letzte Saison noch war, sondern das Meer (an Talenten...).

Der Artikel lässt die sportlich Verantwortlichen in so einem schlechten Licht dastehen, man müsste eigentlich hoffen, dass vieles davon nicht stimmt, nur passt das alles ins Bild.

Vor einigen Jahren hat der BVB erkannt, dass er für sich einen eigenen Weg finden muss, um auf Dauer seinen nationalen und internationalen Platz im Fußball behalten und vielleicht sogar etwas ausbauen zu können.

Man hat sich für die Verpflichtung von internationalen Toptalenten entschieden, die ganz am Anfang ihrer Karriere stehen, aber für ihre weitere relativ schnelle Entwicklung unbedingt viel Spielzeit auf hohem nationalen und internationalen Niveau benötigen.

Eine kluge und richtige Entscheidung. Nicht jeder dieser Transfers hat sich als glücklich erwiesen, aber diejenigen die sich als erfolgreich herausgestellt haben sind die Garanten dafür gewesen, dass der BVB seine Position halten konnte.

Dabei ist es Teil der Vereinbarung mit diesen Spielern, dass sie lediglich eine limitierte Zeit beim BVB verbleiben. Die Vertragslaufzeit muss beim Verlassen des BVB dabei noch lange genug sein, um eine möglichst hohe Ablösesumme erzielen zu können. Die Spieler waren dabei keine Unbekannten auf dem Spielermarkt, auch andere Topclubs waren an ihnen interessiert. Nur konnte ihnen längere Zeit keiner dieser Topclubs die Spielzeit in Liga und CL bieten wie wir es konnten.

Es ist ein klarer Deal. Keiner dieser Spieler will länger beim BVB bleiben als es nötig wäre und der BVB will diese Spieler auch nicht länger halten als man die maximale Ablöse in diesem zeitlichen Rahmen erzielen kann. Es ist ein Geschäft, im angestrebten Fall eine win-win-Situation, nichts anderes. Zu glauben, man könne einen solchen Spieler länger an den BVB binden ist pure Illusion. Bis jetzt im Saldo eine Erfolgsgeschichte, trotz mancher Enttäuschung.

Auf ‚gestandene‘ Spieler aus dem nationalen oder auch internationalen Markt zu setzen war in den letzten Jahren hingegen weniger erfolgreich. Manche Transfers erwiesen sich als absolute teure Fehleinkäufe, manche als durchschnittlich, manche brauchten einige Jahre um sich als Leistungsträger zu etablieren.

Man könnte fast auf den Gedanken kommen, dass ein wenig mehr ‚Toptalente‘ und ein bisschen weniger ‚gestandene Spieler‘ noch etwas passender für uns gewesen wären…

Klar, mittlerweile haben gewichtigere Topclubs als der BVB nachgezogen und es wird schwieriger, Toptalente zu uns zu holen. Und wenn man Adeyemi auch als ein solches Toptalent ansieht, dann wird deren Verpflichtung auch immer teurer. Dennoch, der BVB genießt diesbezüglich weiterhin einen ausgezeichneten Ruf und in Europa gibt es nach wie vor eine Vielzahl von Toptalenten.

Wie auch immer, nachstehend ein Link zu einem Beitrag in einem Bayern-Forum, auf den mich ein Freund aufmerksam gemacht hat und in dem die wirtschaftliche Situation der jeweiligen Gegner und hier des BVB analysiert wird. Ist zwar fast ein Sakrileg, was mir schon klar ist. Ist aber immerhin nicht die B…-Zeitung…

Der Artikel ist auch schon fast ein Jahr alt (vom Oktober 22), ist von einem der dortigen User verfasst und enthält neben diversen Rechtschreibfehlern auch einige sachliche Fehler, die aber den Kern der wie ich meine interessanten Aussagen nicht tangieren. Nichts, was man nicht schon wüsste, dennoch mMn lesenswert.

https://miasanrot.de/borussia-dortmund-wirtschaftlicher-steckbrief-vor-den-bayern/


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