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"Schiedsrichter setzen Linie sehr konsequent und berechenbar (BVB)

Zico80, Montag, 29.04.2019, 15:04 (vor 2564 Tagen) @ Carpzov

dfb.de/news/detail/schiedsrichter-setzen-linie-sehr-konsequent-und-berechenbar-um-201782/

Ich bekomme langsam wieder großen Hass auf den DFB und seine Lemminge.

Diese Interview ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Zitat Dr. Jochen Drees, fachlicher Projektleiter für den Bereich Video-Assistant, sagt zuerst:

Am 31. Spieltag haben wir richtig gute Leistungen der Video-Assistenten in Köln gesehen und können auf ein positives Wochenende zurückblicken. Sämtliche Eingriffe – bei den Begegnungen in Hannover, Düsseldorf, Hoffenheim und Dortmund – waren korrekt und den aktuellen Anforderungen entsprechend, die wir bezüglich der Regelauslegung von den Schiedsrichtern und bezüglich der Eingriffsschwellen von den Video-Assistenten erwarten

Dann angesprochen auf den Elfer:
In der betreffenden Szene hatte Schiedsrichter Felix Zwayer keine Wahrnehmung auf diesen Vorgang und kommunizierte dies auch während des Spiels, sodass der Video-Assistent Guido Winkmann nach Ansicht der Bilder im Video-Assist-Center (VAC) einen spielrelevanten Vorgang (gemäß IFAB-Protokoll "serious missed incident", Anm.d.Red.) erkannte und dem Schiedsrichter einen Review, also eine Überprüfung am Monitor im Stadion, empfahl. Dadurch konnte Felix Zwayer sich diesen Vorgang anschauen, bewerten und den aktuellen Auslegungen entsprechend auf ein strafbares Handspiel entscheiden. Hätte der Schiedsrichter das Handspiel auf dem Feld wahrgenommen und beurteilt, hätte der Video-Assistent hier nicht eingegriffen, da die Interpretation beziehungsweise Bewertung dieses Vorgangs alleine dem Schiedsrichter obliegt.

Und im weiteren Verlauf des Interviews nochmal:

Beim On-Field-Review sieht er im TV-Bild, wie der Dortmunder Spieler Weigl in eine Abwehraktion zum Ball geht. Er ist also klar orientiert zum Ball. Dabei ist sein linker Arm seitlich vom Körper abgespreizt, schwingt in die Flugbahn des Balles und wehrt den Ball letztendlich ab. Das sind soweit die Fakten, die in der derzeitigen Regelauslegung einen Strafstoßpfiff rechtfertigen.

In welchem Universum geht den Weigl zum Ball, wenn er aus 30 cm angeschossen wird?

Zur Erinnerung, hier noch einmal die Regel original kopiert aus dem DFB-Regelbuch:

Ein Handspiel liegt vor, wenn ein Spieler den Ball absichtlich mit der Hand oder dem Arm berührt.

• die Bewegung der Hand zum Ball (nicht des Balls zur Hand)
• die Entfernung zwischen Gegner und Ball (unerwarteter Ball)
• die Position der Hand (das Berühren des Balls an sich ist noch kein Vergehen)

Inklusive der Klammern steht es wörtlich so im DFB-Regelheft. Zitat Zwayer (Die Regel lässt uns hier keine andere Wahl als auf Elfmeter zu entscheiden) Wie hier in den anderen Beiträgen schon gesagt wurde, eine glatte Lüge. Nun bestätigt der DFB diese Lüge auch noch. Allein aufgrund der Entfernung kann es - laut Regel - gar kein Elfmeter sein.

Das ist jetzt das vierte Mal in 6 Jahren, das ein Schiedsrichter in einem absolut entscheidenden Spiel sehr stark mithlft, den Bayern einen Titel gegen uns klar zu machen. Anschliessend müssen wir uns so einen Scheiss von den Verantwortlichen hören. Ich muss echt sagen mir reichts, ich schaue mir den Scheiss nicht mehr an. Nach über 40 Jahren Fussballjunkiedasein habe ich das Samstagnacht beschlossen. Hab im Stadion auch mitbekommen, dass ich nicht der einzige bin der so denkt, da waren doch einige extrem gefrustet. Wie gesagt, ich verstehe es.


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