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Und heute meldet der Spiegel (Politik)

Ulrich, Mittwoch, 14.08.2024, 18:23 (vor 547 Tagen) @ FourrierTrans

Die neuen Bundesländer sind sehr speziell hierbei. Auch die Wählerwanderung zur BSW ist speziell.

"Die zahlenmäßig größte Gruppe kommt gleichwohl von Erwerbspersonen, die bei der vorigen Bundestagswahl SPD gewählt haben."

https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-wer-die-wagenknecht-partei-wahlt-61032.htm

In Summe ein kolossales Erodieren der bisherigen Volksparteien. Bisher erst einmal "nur" in Ostdeutschland. Offenbar scheint vielen Bürger/innen jede noch so neu und skurril gegründete Partei eine bessere Zuflucht zu sein, als Union und SPD.

Auch SPD-Anhängerinnen und -Anhänger sind nicht immun gegen Populismus, und Sahra Wagenknecht spielt ihr Spiel sehr gut. Sie betreibt so eine Art von "Querfront-Populismus" und sammelt alle möglichen Plattitüden von ganz links bis ganz rechts auf. Und die Behauptung, man könne den Konflikt in der Ukraine einfach beenden, wenn man nur verhandelt, ist sehr verführerisch.

Wolf Biermann hat sich dazu treffend geäußert.

„Politisches Brautpaar der Stunde“: Liedermacher Wolf Biermann warnt vor Nähe zwischen BSW und AfD (Tagesspiegel)

„Da wächst in der Ex-DDR zusammen, was zusammengehört: die Erben des Hitlerschen Nationalsozialismus und des Stalinschen Nationalkommunismus“

„Die blaue AfD und die falschen Roten von Wagenknecht stehen beide aufseiten von Putin in diesem blutigen Ukrainekrieg.“

Es gibt ein entlarvendes älteres Interview mit Wagenknecht.

„Die Mauer war eine Übergangsmaßnahme“ (TP-Presseagentur vom 23.03.2016)

Sahra Wagenknecht ist ein Stalin-Fan, sie war Vorsitzende der Kommunistischen Plattform in der PDS und dann in der Linkspartei. Ihr "Bündnis Sahra Wagenknecht ist eine Kaderpartei nach marxistisch-leninistischem Vorbild. Da kann nicht jede/r eintreten, die Mitglieder sind von Wagenknecht persönlich handverlesen.

"Grund für die hohe Zustimmung für beide Parteien in den ostdeutschen Bundesländern sei „die Erinnerung an die Millionen Gefallenen gegen Stalins Sowjetarmee. Und zweitens die Angst vor den russischen Panzern, die aus rebellischen Menschen Menschenfleisch machen“"


Wobei meine Prognose ja ist, dass bei der BTW die Union einen Erdrutschsieg feiern wird. FDP und Grüne werden Richtung 5% rutschen, SPD möglicherweise an der 10% knappsen.

Nach den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen könnte die Union vor der Wahl stehen, entweder mit der AfD oder dem BSW ein Bündnis einzugehen. Da stellt sich die Frage, wie das im Westen ankommen wird.


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