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Seit wann... (Spieltage)

donotrobme, Münsterland, Samstag, 02.09.2023, 07:38 (vor 866 Tagen) @ quincy123
bearbeitet von donotrobme, Samstag, 02.09.2023, 07:42

Natürlich wäre die Meisterschaft spielerisch verdient gewesen. In den 00er Jahren hätten 71 Punkte regelmäßig für einen Titel gereicht. Ist unsere 01/02 Meisterschaft weniger Wert gewesen? Wir haben damals im übrigen gegen die 2. Mannschaft vom VfL Wolfsburg verloren oder im Westfalenstadion nur Remis gegen St. Pauli gespielt.

Oder nimm Stuttgarts Meisterschaft, mit ganzen 70 Punkten. Die haben damals gegen Cottbus nur remis gespielt oder in Nürnberg 4:1 verloren.
Man sollte nehmen, was man bekommen kann.

Die letzte Rückrunde war dennoch außergewöhnlich. Es war ein Meisterschaftsrennen von zwei taumelnden Schwergewichten, die beide nicht völlig überzeugt haben. Auch bei unserer Rückrunde gab es einige spielerisch schlechte Leistungen, die dennoch mit 3 Punkten belohnt wurden. Vor allem weil die Mannschaft leidenschaftlich gespielt hat. Dennoch gab es so Aussetzer, wie gegen Stuttgart oder in Bochum. Insbesondere Auswärts war der BVB in der letzten Saison fehleranfällig.

Was mich derzeit beunruhigt, ist die fehlende spielerische Entwicklung. Seitdem Jude und Guerreiro fehlen, haben wir weniger Torchancen, vor allem weniger gute Chancen und somit weniger Tore.
Dabei hat die Mannschaft mit Brandt, Sabitzer, Can, Malen, Adeyemi und Haller immer noch Spieler im Team, die einen gepflegten Ballbesitzfußball spielen könnten.
Unsere Startelf ist doch immer noch weit entfernt von so Teams wie Augsburg, die den Ball einfach nach vorne pöhlen und auf zweite Bälle hoffen.

Zusätzlich kommt hinzu, dass die Mannschaft das erste Mal seit 3 Jahren eine volle Vorbereitungszeit hatte. Kaum ein Spieler hat verletzt gefehlt, kaum jemand war mit der Nationalmannschaft unterwegs. Aber es gibt keine Weiterentwicklung in unserem Spiel, schlimmer noch: Es wirkt so als hätte sich die Mannschaft zurückentwickelt.
Prinzipiell ist dabei egal, wo sie trainieren. Die Profis trainieren eh nur halbtags und die andere Tageshälfte können sie in irgendwelchen PR-Terminen sitzen. So eine USA-Reise genau so zusammenschweißen, wie ein Survival-Training.

Außerdem kommen noch die eigenartigen Neuzugänge dazu, die bei den wenigsten Euphorie auslösen. 30 Millionen für einen Spieler wie Nmecha? Der war letzte Saison gut, aber auch nicht überragend. 20 Millionen für einen Spieler, der bei den Bayern aussortiert wurde. Damit wollen wir die Lücke im Mittelfeld schließen?
Wie du siehst, gewinnen wir die Spiele immer noch nicht und wir geben immer noch jede Führung her. Gestern war es eine 2:0 Führung gegen einen Aufsteiger.

Logischerweise wird dann der Trainer und das Management in Frage gestellt. Insbesondere weil niemand die Transfers wirklich erläutert hat. Währenddessen holt Leipzig mit Xavi Simmons einen (Ex) Riola Schützling, der sicherlich auch von seinem Ruf lebt, aber der Name löst immerhin Fantasie bei mir aus. Früher wäre der alleine wegen dem ehemaligen Spielerberater bei uns gelandet. Nmecha möchte ich allenfalls das Handy wegnehmen.

Da darf man als Fan schon Mal gefrustet sein.


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