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Es gibt doch genau 2 Ebenen (BVB)

Ingo, Europa, Montag, 07.02.2022, 14:49 (vor 1691 Tagen) @ Talentförderer

1. Die individuelle: Akanji ist ein guter Innenverteidiger. Wie gut, das ist ja hier schon Thema genug.
Unsere Experten hängen dieser Leistung, aufgrund ihrer außergewöhnlichen Expertise ein Preisschild um. Was ist er wert? Was kostet Ersatz?...

2. Die kollektive: Wie sehr unterstützt uns Akanji bei folgenden zu findenden Antworten:Was genau ist unser System und wo wollen wir hin?
Daraufhin sollte der Preis adjustiert werden.

Beispiel Petric: Mladen Petric wurde meines Erachtens unter seiner individuellen Klasse nach Hamburg verkauft. Kollektiv passte er aber nicht ins gewünschte System. Deshalb waren wir an diesem Punkt mit Zidan und ohne Petric besser aufgestellt.

> Gretchenfrage: weiß der BVB, was genau sein System ist oder sein soll?

Da ist meine Antwort sehr skeptisch. Ich erkenne, dass wir Spieler fast nur auf der ersten Ebene beurteilen.

>
[quote]Das fällt in den Bereich Trainer.
[/quote]

Als man Favre nicht bekam, holte man Bosz. Von Favre zu Bosz. Das sagt einfach alles zur langfristigen Strategie der sportlichen Leitung. Und spiegelt sich im Prinzip in allen Trainerentscheidungen der letzten 20 Jahre wider.
Hier liegt eine Schnittstelle zwischen Trainer und sportlicher Leitung, die wir generell nicht gut handhaben. Die Trainer sind hier dann halt angeschmiert, wenn sie mit dem vorhandenen Kader was anfangen sollen, was sie nicht können und/oder wollen.

Neben vielen Dingen, die in der Äre Watzke wirklich herausragend gut gelaufen sind, treten wir hier auf der Stelle und entwickeln nicht genug Momentum für eine Weiterentwicklung (was ein Schritt in die europäische Spitzenklasse bedeuten würde. Man muss ja immer klar darüber sein, dass wir trotz de Niederlage auf Platz 2 stehen und 5 Punkte Vorsprung auf P3 haben). Das nervt, weil die Karotte gefühlt ständig vor Nase baumelt, man aber nie reinbeissen kann.


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