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Es geht nicht um Tätlichkeiten. (BVB)

ram1966, Dortmund, Mittwoch, 05.02.2020, 08:54 (vor 2410 Tagen) @ Sascha

Für mich spielt in die Bewertung der Szene auch das Verhalten Reynas im Anschluss rein. Er bleibt liegen und hält sich das Gesicht. Ich denke mal, dass wir uns einig sind, dass das absolut nicht sein muss und auch einfach Schauspielerei ist. Das widerum lässt mich dann auch daran zweifeln, dass der Stoß von Moisander wirklich so hart ist, dass er zu Boden fallen muss.

Ich stelle mich da immer auf den Standpunkt, dass jemand nur dann fällt, wenn er wirklich fällt und nicht, wenn er fallen will. Ja, ich kenne die Argumentation, dass man das machen muss, um dem Schiri zu deuten, dass das ein Foul war... trotzdem denke ich, dass der Fußball als Sport ungeheuer gewinnen würde, wenn diese Theatralik rausgehen würde.

Insgesamt ist es eben so ein Durcheinander, weil keiner genau weiß, warum diese oder jene Entscheidung so oder so gefällt wurde und weil oft der Eindruck entsteht, das unterschiedlich und nicht im Verhältnis innerhalb eines Spiels bewertet wird. So kann man sich als Spieler kaum darauf einstellen, was jetzt gepfiffen wird und was nicht. Der Griff am Kragen war schon erheblich. Dass er da vielleicht nicht so lange liegen bleiben muss hat der Schiri doch gar nicht zu bewerten, weil das Spiel eh unterbrochen war und die "Tätlichkeit/Schwalbe" geklärt werden mussten.


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