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Dämpfer zur richtigen Zeit (BVB)

Nolte, Mittwoch, 05.02.2020, 07:17 (vor 2410 Tagen) @ Sascha

Man kann ja über die Bayern sagen was man will, aber für mich sind sie in Sachen Selbstbewusstsein absolut ein Paradebeispiel.

Wenn sie ins Rollen kommen, dann niemals, weil sie irgendwelche lehrreichen Dämpfer kassieren, oder mit der berühmten "Demut" ans Werk gehen, sondern mit absoluten Siegeswillen. Wenn es in der 80. Minute 4:0 steht, dann sind sie meistens damit nicht zufrieden, sondern wollen noch das 5:0 machen. Müller, egal was man von ihm sonst halten mag, ist da das perfekte Beispiel. Der regt sich dann nach dem 5:0 auch noch darüber auf, wenn auf Einwurf für den Gegner entschieden wird. Die Bayern wollen ins Rollen kommen, im Rollen bleiben und unterwegs so viel wie möglich plattwalzen.

Wir sind aber nicht die Bayern - ich denke, das hat unser Team schon vor einer Weile bewiesen.


Ich kann da mit der Darstellung, dass Niederlagen im Sport irgendwie gut sein sollen, wenig anfangen.

Das widerspricht allerdings einer Vielzahl an Profisportlern, die zu Protokoll geben, dass man aus Niederlagen mehr lerne als aus Siegen - wenn man sie vernünftig analysiert.

Natürlich ist eine Siegesserie, die das Selbstvertrauen steigert, auch eine tolle Sache. Nur glaube ich bei unserem Team eben nicht an eine solche Siegesserie, weil es - im Gegensatz zu den Bayern offenbar - bisher die Neigung zu haben scheint, im nächsten Spiel ein paar Prozente raus zu nehmen, wenn es vorher eine Weile gut lief und von allen Seiten das entsprechende Lob kam.


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