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Die (gar nicht so) wundersame Wandlung Werders (BVB)

bobschulz, MS, Mittwoch, 05.02.2020, 08:34 (vor 2410 Tagen) @ Sascha

Werder hat uns durch eine extreme Raumverdichtung im letzten Spieldrittel bis in die zweite Halbzeit hinein kaum Räume für unser Spiel gelassen.

Was aber auch dadurch vereinfacht wurde, dass unsere linke Seite mit einem technisch völlig limitierten Schulz ziemlich tot war und wir ansonsten auch wieder im Mittelfeld ein schwaches Passspiel hatten. Wir machen es dem Gegner teilweise auch leicht, weil wir durch Pässe in den Fuß das Tempo selber niedrig halten. Vor allem die Bälle raus auf die höher stehenden Außenverteidiger müssen, wenn etwas Platz da ist, immer zwei, drei Meter in die Tiefe gehen, damit sie reinlaufen und die Geschwindigkeit hoch halten können. Stattdessen gehen die Bälle in den Stand und dann wird es schwer, in die Gänge zu kommen.

Hakimi war aber beileibe nicht so viel besser als Schulz. Klar spricht keiner über seine Vorlage zum 0-1, wenn Hitz den Ball festhält oder zur Ecke/ ins Seitenaus klärt. Es war aber symptomatisch für sein Spiel, das halt im MF okay bis gut ist, am eigenen 16er aber zu verspielt bleibt.
Auch Sanchos Hackenpass die Linie entlang statt eines geraden Passes 2m hintenrum war bezeichnend für die Einstellung, alles spielerisch lösen zu wollen. Oft klappt das ja, aber man muss sich evtl auch mal einem Spiel anpassen in der Spielweise.
Und auch Reus' technische Unsauberkeiten unterbanden häufig die schnellen Passfolgen. Zu viele Spieler waren nicht gut und dann hatten sie auch noch Pech mit dem Sonntagsschuss von Bittencourt und dem knappen Nicht-abseits von Rashica beim 3-1.


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