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Modell Leihe mit Kaufverpflichtung (BVB)

CHS, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 30.01.2020, 08:27 (vor 2413 Tagen) @ Sascha

Welchen Vorteil hat dieses leihen mit anschließender Kaufverpflichtung eigentlich für die Vereine? Letztendlich ist das vom Sinn her ja nichts anderes als eine Zahlungsmodalität und entspräche vom zeitlichen Geldfluss auch einer Regelung, nach der bei Abschluss des Vertrags z.B. 10 % der Summe fällig sind, die restlichen 90 % zahlbar in 180 Tagen.

Der große Vorteil ist, dass man das Zahlungsziel nach hinten verschiebt (in einem neuen Geschäftsjahr) und der abgebende Verein im Sommer halt eine feste Einnahme hat. Unter Umständen übernimmt der abgebende Verein noch Gehaltszahlungen, aber glaube ich weniger dran.

Gibt es da bilanziell und/oder rechtlich größere Unterschiede, die es für beide Seiten attraktiv machen, dass die Transferrechte nicht sofort auch vollständig übertragen tragen?

Bilanziell ist es halt das Verschieben von Ausgaben in das nächste Geschäftsjahr. Es kann aber sein (Chappi kann das helfen), dass man dafür Rücklagen bilden muss. Rechtlich gehört der Spieler noch Juve.

Gruß

CHS


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