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Modell Leihe mit Kaufverpflichtung (BVB)

Ulrich, Donnerstag, 30.01.2020, 07:22 (vor 2414 Tagen) @ Sascha

Welchen Vorteil hat dieses leihen mit anschließender Kaufverpflichtung eigentlich für die Vereine? Letztendlich ist das vom Sinn her ja nichts anderes als eine Zahlungsmodalität und entspräche vom zeitlichen Geldfluss auch einer Regelung, nach der bei Abschluss des Vertrags z.B. 10 % der Summe fällig sind, die restlichen 90 % zahlbar in 180 Tagen.

Gibt es da bilanziell und/oder rechtlich größere Unterschiede, die es für beide Seiten attraktiv machen, dass die Transferrechte nicht sofort auch vollständig übertragen tragen?

Da kann ich nur spekulieren. Eventuell ist/war man sich beim BVB nicht sicher, ob man den Alcacer-Verkauf tatsächlich in der Winterpause über die Bühne bekommt, oder aber die Spanier zahlen erst später?

Man geht sehr wahrscheinlich davon aus, dass Sancho uns im Sommer verlassen und eine große Ablöse generieren wird. Aus der will man dann wohl Can bezahlen. Würde man ihn hingegen jetzt bereits kaufen, dann müsste man gegebenenfalls einen Kredit aufnehmen. Und das will man vermutlich (aus grundsätzlichen Erwägungen heraus?) vermeiden.

Ich weiß, viele Fragezeichen ;-)


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