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Modell Leihe mit Kaufverpflichtung (BVB)

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 30.01.2020, 07:57 (vor 2414 Tagen) @ Ulrich

Ja, aber trotzdem macht es von der Verfügbarkeit und dem tatsächlichen Geldfluss doch keinen Unterschied, ob ich

a) jetzt z.B. für 3 Millionen leihe und mich fest verpflichte, den Spieler in einem halben Jahr dann für einen Wert von 27 Millionen zu kaufen

oder

b) jetzt kaufe und vereinbare, dass 3 Millionen sofort fällig sind und der Rest nach Ablauf der Saison.

Letzteres wäre ja ein frei verhandelbares Zahlungsziel, dass für beide Vereine einen gleichen Geldab- bzw. -zugang bedeuten würde. Und eine Kaufverpflichtung ist ja etwas anderes als eine Kaufoption. Mit der Verpflichtung sichert man dem abgebenden Verein doch rechtlich zu, den Spieler tatsächlich abzunehmen.

Irgendwo muss es da doch einen entscheidenden Unterschied geben, der das Modell der Leihe mit Verpflichtung attraktiver macht. Und der kann eigentlich nicht rein bei der Zahlung liegen.


Ich vermute, der einzige Unterschied ist, dass man keinen Kredit für ein halbes Jahr aufnehmen muss. Natürlich würde so ein Kredit Geld kosten. Aber die Zinsen sind im Augenblick niedrig, der BVB weist eine gute Bonität auf. Bleibt die Vermutung, dass man die Kreditaufnahme aus grundsätzlichen Erwägungen heraus vermeiden will.

Das kanns aber eigentlich auch nicht sein. Die 27 Millionen aus dem Beispiel zahlst du doch in beiden Fällen in einem halben Jahr. Und entweder hat man das Geld, oder man muss es sich leihen.


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