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Wortbruch (BVB)

markus, Montag, 02.06.2025, 22:14 (vor 252 Tagen) @ Eisen

Es gibt aber schon noch Unterschiede zwischen Prokura haben und einem Alleinherrscher wie Dr. Gerd Niebaum, oder?

Man müsste sich die Satzung anschauen. Dort wird ja geregelt sein, was ein Präsident ggf. einseitig darf und wo er nur die Mitglieder vertritt. Wenn man beides gleichzeitig tut, können solche Widersprüche natürlich vorkommen.

Daher benötigt man einen starken Präsidenten, der vorab einschätzen kann, wie die Mitglieder abstimmen werden und der dann dem Lars ganz klar macht, dass er das nicht durchkriegen wird.

Erst zustimmen, dann bis November abwarten, um dann zu sehen, dass die Mitglieder dagegen sind, spricht nicht für Lunow.

Man sollte aber nicht vergessen, dass das alles noch in den Kinderschuhen steckt. Es ist schon ein Kulturwandel, dass es überhaupt mal kritische Themen und Anträge gibt und nicht so geschmeidig lief. Die Satzung müsste auch mal geändert werden. Die Mitglieder können zum Beispiel nur dann eine weitere Versammlung erzwingen, wenn 5% aller stimmberechtigten Mitglieder das verlangen. Das wären ~10.000 Unterstützungsunterschriften und ist gar nicht realistisch organisierbar, wenn schon an den Hauptversammlungen nur 1.000 dabei sind. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ein paar hundert Mitglieder sind beschlussfähig und können Entscheidungen herbeiführen. Sie wären aber nicht dazu berechtigt, eine weitere Versammlung zu erzwingen. Dafür benötigt man 10x so viele Leute. Bekloppt.


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