Willkommen im BVB-Forum

Watzke deutet juristische Schritte nach MPK an (BVB)

magic82, Heinersreuth, Freitag, 28.01.2022, 14:16 (vor 1713 Tagen) @ Davja89

Hallo zusammen,
passt vielleicht nicht so ganz, aber ich möchte an dieser Stelle mal eigene Erfahrungen und Stimmungen einbringen.

Ich bin fast 40, früher immer Sport gemacht, seit ein paar Jahren aber nicht mehr. Dennoch fühle ich mich den Umständen entsprechend fit und versuche mich auch bewusster zu ernähren und nehme seit zwei Jahren zusätzlich Vitamin D3, K2, C usw. als Ergänzung für den Mangel der sonstigen Ernährung. Das heißt ich bin gesundheitlich in einem OKen Zustand.

Was Covid angeht war ich immer ziemlich entspannt für mich persönlich. Ich hatte 2019 die echte Grippe und lag zwei Wochen nur im Bett und mir gings absolut beschissen. Und bei Covid dachte ich mir, es wird schon nicht schlimmer werden.

Ende 2020 hatten wir (Frau, Ich, Kind damals 5, Kind damals 10) Covid.
Angesteckt von meinem Vater der damals mit im Haus wohnte.
Mein Vater musste danach ziemlich schnell ins Krankenhaus. Es ging rapide bergab und er ist vor knapp einem Jahr verstorben (mit 67).
Allerdings muss man "fairerweise" sagen, er war über 20 Jahre Dialysepatient, hatte zwei Jahre vorher eine schwere Herz-OP, hatte früher schon Lungenentzündungen, bzw. Wasser in der Lunge und Hautkrebs... kurzum, er war mehrfach Risikogruppe.
Das perfide war, dass er sich sehr wahrscheinlich bei der Dialyse angesteckt hatte und die damaligen Maßnahmen in Bayern ihm nix gebracht haben, weil er sich immer daran gehalten hatte.
Der Covid Verlauf bei mir war OK. mir gings nur einen Tag richtig scheiße mit Gliederschmerzen. der Rest war OK.
Die Kleine hatte gar nix, die große mal zwei Tage Durchfall.
Meine Frau ist Raucherin und ihr gings schlechter. Hinteher hatten wir erfahren, dass sie eine versteckte Lungenentzündung hatte.
Aber über den ärztlichen Notdienst und die Bürokratie von Ärzten, Ämtern und Krankenkassen möchte ich hier nicht reden...

Ich hatte mich eingelesen und meinen Arzt gefragt zwecks Impfung. Alle sagten, Impfung nicht vor 6 Monaten, eher 8 Monate.
Aber weil es der Gesetzgeber will haben wir uns im Sommer impfen lassen. Im Januar sogar ein zweites Mal, somit sind wir genesen und geboostert.
Ich sage dass, damit nicht einer kommt mit "Impfgegener" oder sowas.

Trotz dieser Vorgeschichte sage ich mir geht die ganze Scheiße an die Substanz. Ich weiß nicht wie lange man dieses Spiel noch treiben will. Wie viel Geld man noch in Rettungsschirme zu stecken um dand lettzlich doch die Lufthanse zu retten.
Wann will man zurück zum Alltag?

Man kann über Streeck ja sagen was man will, aber er sagte schon 2020, dass wir es akzeptieren müssen, dass Covid da sein wird und wir lernen müssen damit zu leben.
Mir scheint es, als habe die Politk zu lange versucht Möglichkeiten zu finden um Covid zu besiegen.

Mir gehts total auf den Zeiger, dass immernoch widersprüchliche und uneinheitliche Maßnahmen getroffen werden.
Ich finde es absolut lächerlich, den Genesenenstatus auf 3 Monate zu verkürzen, was überhaupt keinen Sinn macht.

Darüberhinaus sagt die Statistik, das Todesalter an Covid liegt im Schnitt bei 84. Bei Kindern ist die Zahl verschwindend klein.

Ich habs an meinen Kindern gesehen und ich kenne genug, die nach der zweiten Impfung Covid bekamen. Deren Kindern fehlte nichts, bzw. vielleicht mal zwei Tage.
Es gab mal eine Studie die sagte, Kinder wären auch eher Covid Bremser. Ob das noch valide ist weiß ich nicht.

Es frustriert mich anzusehen, wie Covid auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Wie kein Ende in Sicht ist. Wie man hin und her rudert ohne klaren Plan. Wie Familien und Kinder eigentlich scheißegal sind...

Gleichzeitig sehe ich Leute, die früher gegen alles war was die Regierung fabriziert hatte und nun in Sachen Covid die größten Jünger der Regierung darstellen. ICh sehe erwachsene die panisch sind. Die Familienfeste meiden, weil ihre 8 jährigen noch nicht, oder noch nicht zweimal geimpft sind.

Ich sehe Familien die zwei Jahre nix mit ihren Kindern unternehmen weil sie todesangst haben, die meiner Meinung nach unbegründet ist.

Sorry. Es gibt immer wieder Einzelfälle, aber wenn man auf die Wissenschaft hört, dann sollte man das komplette Spektrum anhören und nicht nur den Teil der einem gefällt. Das gilt für Covid Leugner genauso wie für die andere Seite.

Ich persönlich meide ehrlich gesagt Menschen. Aber nicht weil ich Angst vor Covid habe, sondern weil ich diese Panik, dieses Gesülze, diese schwarz weiß Meinugen nicht mehr abkann. Ich will einfach nur noch meine Ruhe haben vor anderen Leuten und will dass es endlich mal wieder normal wird da draußen.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread: