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Fredi in der SZ: Das Irrlichtern geht weiter. (BVB)

CHS, Lünen / Dortmund, Montag, 24.01.2022, 14:57 (vor 1718 Tagen) @ Alones

Nein, wenn man beispielsweise einen echten Umbruch einleitet, wie ihn Klopp damals gemacht hat, dann wäre das zunächst einmal ein sportlicher Rückschritt. Im besten Fall hätten wir (weiterhin) Stagnation. Aber nach 2-3 Jahren wäre dann vllt. wieder eine echte Perspektive da, die Bayern mit einer jungen und vor allem auch hungrigen Mannschaft zu ärgern. Und trotzdem sollten unsere finanziellen Mittel groß genug sein, um auch in so einer Übergangsphase weiterhin die CL-Qualifikation klar zu machen.

Das ist doch naives Denken. So einen Umbruch, wie Klopp ihn damals gemacht hat, kann doch gar nicht mehr passieren. Wir waren damals ein Noname, waren wirtschaftlich im Mittelfeld und kamen von Platz sieben. Klopp (und Zorc) hat dann den Kader optimiert für seine Spielweise. Das wäre aber nicht möglich gewesen, wenn man nicht das Geld reingeholt hätte mit Wechsel und Spieler geholt hat, die günstig waren. Diese Chance gibt es jetzt nicht mehr. Selbst wenn wir uns wieder so eine Saison wie unter Klopp letztes Jahr leisten, wären wir immer noch der Zweiumsatzstärkste Verein in der Liga. Wenn Dortmund anklopft und es gibt keine Ausstiegklausel, dann kann man locker 5 Mio. Euro mehr als den möglichen Marktwert rechnen.

Unsere aktuelle Strategie zielt einzig und allein darauf ab, irgendwie den gegenwärtigen Status quo zu halten. Kann man machen, führt auf Dauer aber auch zu nix. Will man die Bayern schlagen, muss man innovativer und mutiger sein.

Aha, du meinst also, man sollte nicht das Optimale anstreben, sondern innovativ und mutig arbeiten? Hat ja Anfang der 2000er wunderbar geklappt. 200 Mio. Euro ausgegeben für eine Meisterschaft und eine Vize-Titel im Europacup.

Gruß

CHS


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