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Hier das Interview (BVB)

AGraute, Freitag, 05.11.2021, 10:52 (vor 1815 Tagen) @ Motzki09

Habs mir jetzt in zwei Etappen angeschaut.
Die beiden passen gut zusammen und reden "die gleiche Sprache". Es ist ein sehr ungezwungenes Interview, in dem sich Pongracic extrem wohl zu fühlen scheint. Anfangs sagt er, dass er großer Fan vom Interviewer SSYNIC bzw. von seinen Battleraps ist.
Es wirkt auf mich so wie ein Gespräch unter Freunden. Pongracic puhlt sich zwischenzeitlich ungeniert in den Zähnen.
Insgesamt redet Pongracic frei von der Leber.

Inhaltlich gibt es einige "Missgeschicke". Pongracic weiß nicht was Otto Addo beim BVB macht. Hat aber im Zuge eines möglichen Wechsels zu Anderlecht berichtet, dass die Gespräche ziemlich weit fortgeschritten waren, so dass er sich schon informiert hat wo man raus gehen kann. Die Schwerpunkte scheinen etwas falsch gesetzt sein. Pongracic erzählt auch, dass er zum ersten mal in Wolfsburg bei Taktikschulungen zugehört hat. Vorher hat es ihn nicht interessiert bzw. er konnte nicht zuhören, da er lachen musste wenn sich der Trainer versprochen hat.
Es macht ein bisschen den Eindruck, als ob er nicht recht wüsste wie er zum Profi geworden ist. An seiner Einstellung und seinem Willen kann es nicht gelegen haben. Rose hat im Telefonat vor dem Wechsel vom Interesse berichtet, aber u.a. darauf hingewiesen, dass er immer pünktlich sein muss.
Natürlich ist insbesondere das offene Sprechen über die Summen seiner Wechsel ungewöhnlich.

Grundsätzlich ist solch ein Interview, natürlich auch aufgrund der Länge, durchaus interessant. Ich habe das Gefühl deutlich mehr über den Menschen Pongracic bzw. seine Denkweise zu wissen, als über viele andere aus der Mannschaft. Und das obwohl er die kürzeste Vereinszugehörigkeit aufweist. Habt ihr schon mal Schulz sprechen hören?
Solch ein Gespräch könnte es meiner Meinung nach mit mehr Spielern geben, dann aber mit einem anderen Gesprächsleiter.

Mich wundert es sehr, dass der BVB das Interview freigegeben hat. Was mich wiederum nicht wundern würde, wäre wenn Pongracic sich keinen Kopf gemacht hat und gar nicht um Freigabe gebeten hat.
Hoffentlich nutzt der BVB dieses Interview und kann an den richtigen Stellschrauben drehen.


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