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Wie gut war die Hummels Rückholaktion (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 08.02.2021, 10:19 (vor 2096 Tagen) @ TrainerFuxx

Dann war Löw der einzige, der Hummels dominiert und eingenordet hat ^^

Außer Kloppo natürlich. Der hat Hummels zum Topspieler gemacht und jahrelang lief es auch zwischen den beiden. Allerdings ganz zum Ende der Zusammenarbeit hin, da knirschte es doch arg im Getriebe. Als Mats Weltmeister war, der BVB allerdings aus diversen Gründen in eine tiefe spielerische Krise geriet. Hummels war von Verletzungen geplagt, die er z.T. noch aus dem WM-Turnier mitgebracht hatte und sicherlich auch deswegen nicht in Bestform.

Heynckes war auch jemand, mit dem man besser keine Spielchen spielte. Auch wenn die Zusammenarbeit in dessen letzter Interimszeit bei Bayern nur kurz war. Obwohl Jupp sein letztes Spiel gegen den VfB auch nicht in bester Erinnerung haben dürfte...

Ja, und Löw. Das ist überhaupt nicht ironisch.

Was auffällt:

Alle drei Trainer waren sakrosankt. Sie hatten die absolute Rückendeckung ihrer Vorgesetzten und in sportlicher Hinsicht absolut freie Hand. Ein Spieler, der gegen diese Trainer hätte etwas anzetteln wollen, wäre sofort erledigt gewesen.

Bei allen anderen der genannten Trainer war dies nicht so.

Zu Löw noch:

In der Nationalmannschaft hat es bei der WM 2012 gehörig geknirscht. Aufstrebende BVB-Spieler gegen den etablierten Bayernblock. Und Mats stand da nicht abseits. Aber eine ‚Hausmacht‘ konnte er sich in der Nationalmannschaft nicht aufbauen, letztlich blieb er der einzige BVB-Spieler von Relevanz in Löws Team.

Als es im Halbfinale gegen Italien zu den verhängnisvollen Fehlerketten kam, die zu den beiden Balotelli-Toren führten und auch durch Löws taktische Fehler begünstigt wurden, war Hummels der einzige Spieler, der von Löw öffentlich für seinen zugegebenermaßen großen Bock beim ersten Tor kritisiert wurde. Das dürfte gesessen haben.

Andererseits wusste Löw um die spielerische Klasse von Hummels und hielt an ihm fest, auch wenn dieser immer wieder versuchte so zu spielen wie beim BVB und dabei auch durch Missverständnisse Böcke gebaut wurden. Aus gutem Grunde wollte Löw nicht, dass Hummels so spielte wie unter Klopp. Erst als Hummels dann einsehen musste, dass er gegen Löw nicht ankam (auch weil alle anderen relevanten Nationalspieler voll auf Löws Seite waren) hat er sich gefügt und so gespielt, wie Löw es wollte und seine Mitspieler es kannten. Zum Nutzen aller, muss man konstatieren.


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