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‚Strategischer Berater‘ oder Einfluss auf das operative Geschäft? (BVB)

Trainer09, Bochum, Samstag, 06.02.2021, 21:02 (vor 2098 Tagen) @ Will Kane

Was sollte Sammer auch im Verein zu sagen haben? Er ist Berater, nichtmal dort angestellt.


Ein Unikum in der Branche.

Mir ist kein anderer Bundesligist bekannt, der sich einen ‚strategischen Berater‘ leistet.

Was genau mit ‚strategisch‘ gemeint ist, weiß ich wohl genausowenig wie andere Außenstehende. Diversen Äußerungen der Clubverantwortlichen entnehme ich, dass Sammer ziemlich weitgehend in operative Dinge eingebunden sein muss. So nimmt er laut Kehl neben ihm, Zorc und Watzke an den wöchentlichen Besprechungen nach den Spielen teil. Der Trainer allerdings nicht. Welche strategischen Aspekte dort besprochen werden könnten, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Vielleicht hat Sammer mehr Einfluss insbesondere auf Watzke in operativen Dingen wie z.B. Personalfragen (Spieler und Trainer), als man denkt. Dann wäre sein Wirken kontraproduktiv und würde mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen, wenn man sich die aktuelle Situation anschaut. Vielleicht hat Sammer aber auch nur sehr wenig bis gar keinen Einfluss.. Dann wäre er als Honorarkraft angesichts der aktuellen Situation nur überflüssig und teuer.

Als von außen kommender Kandidat für die Sportdirektoren- oder auch Trainerposition würde ich die Clubführung schon genau nach nach der Funktion und dem Einfluss Sammers als ‚strategischem Berater‘ fragen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Kandidaten mit ausgewiesener Kompetenz und Expertise auf eine solch nebulöse Konstellation einlassen, wie sie bei uns diesbezüglich seit zweieinhalb Jahren vorhanden ist.

Was Sammer schon mal hat, was die anderen allesamt quasi nicht (bis höchstens kaum) haben: andere Vereine gesehen.
Ich halte es schon schlichtweg für problematisch, dass sowohl Watzke, als auch Zorc keinen anderen Arbeitgeber kennen, mit Ausnahme des BVB. Sebastian Kehl war nur sehr jung und kurz bei anderen Vereinen.
Ich halte eine Staffelstabübergabe von Zorc zu Kehl schon aus diesem Grund für strategisch nicht die beste Idee.
Die beratende Tätigkeit von Sammer ist da vielleicht ein Minimum an Einfluss bzw. Input, der von jemandem kommt, der auch mal eingebunden war in Abläufe bei anderen Vereinen.


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