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‚Strategischer Berater‘ oder Einfluss auf das operative Geschäft? (BVB)

pappnase, Sonntag, 07.02.2021, 09:21 (vor 2097 Tagen) @ Talentförderer

Du hälst es für problematisch, dass die Verantwortlichen bei Dortmund nie einen anderen Verein gesehen haben. Bayern ist das beste Gegenbeispiel, dass das total unerheblich ist.

Ich kann dem was du schreibst auch nicht zustimmen.
Aussagen von Hoeneß oder Rummenigge zeigen doch, dass sie nach all den Jahren in einer komplett eigenen Welt leben. Besonders interessant waren immer die guten Tipps, die Hoeneß den andere Basketballklubs zukommen ließ. Nach dem Motto: "Ihr seid zu blöd Einnahmen zu generieren, wir in München zeigen euch mal wie das geht." Dabei sind Möglichkeiten wie in München recht offensichtlich keinem anderen Sportverein in Deutschland gegeben. Nicht in Sachen Publicity und schon gar nicht in Bezug auf Sponsorenanzahl und -größe.
Wenn man mal beim Fußball bleibt: Auch da sind strategische Entscheidungen bei Transfers oder auch einfach nur zur Aufstellung des Vereins doch auch regelmäßig von zweifelhaftem Erfolg gekrönt und von Betriebsblindheit gekennzeichnet (zB Hoeneß Wiedereingliederung nach Gefängnisaufenthalt, Machtvakuum zwischen Uli und Kalle, Uneinigkeit bei der Trainerwahl Tuchel vs Kovac etc.).
Bayern München hat einen historisch gewachsenen Vorsprung, der mittlerweile halt ordentlich verwaltet wird. Mehr sehe ich da nicht.


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