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Zorc und Watzke sind das Problem (BVB)

Didi, Schweiz, Montag, 10.02.2020, 21:01 (vor 2404 Tagen) @ MKB

Meine Analyse sieht halt erstmal so aus, dass ich die Saison auf Kicker-Note 3.5 sehe aktuell und es folglich sicher fraglich ist, ob es Sinn macht, mit Favre in die neue Saison zu gehen. Ich sehe auch, dass einzelne Spieler wie Akanji, Witsel und Reus nicht an die Verfassung bester Tage herankommen, während Spieler wie Götze, Schmelzer und Dahoud sportlich kaum eine Rolle spielen und im Sommer sicher gehen werden.

Was ich dann hier aber an "sachlicher" Meinung lese, kennt aus meiner Optik dann halt einfach kaum mehr Graubereiche und das bezieht sich ja längst nicht mehr aufs Forum. Leverkusen hat gemäss Kicker 5 Torchancen (4 Tore, 1 Pfostenschuss) und man liest hier von "Kreisliga-Abwehr", "Schülermannschaft". Andere meinen, Dahoud würde in der Kreisliga nicht mal auffallen. Für viele "lernt Favre es einfach nicht", dabei konstruieren sie einfach auch viele Muster und gehen kaum in die Details. Und das Muster ist: Wir geben Führungen aus der Hand! Ob das dann bedingt ist durch Müdigkeit, Mentalität, Schläfrigkeit einzelner - egal: Der Trainer kapiert es nicht.

Da ist mir dann trotz nicht guter Saison (aber eben: 3.5) viel zu viel Wut, Aggression, Destruktivität und Sündenbock-Suche dabei. Jede Niederlage ist der nächste Supergau, der nächste Grund, den Verein aufzulösen. Man liest hier so viel von "absoluten Frechheiten", "totale Blamage", "Mannschaft kompletter Totalausfall" in Spielen, die wir mit einem Tor Unterschied verlieren und wo wir zumindest ein positives Chancenverhältnis haben, wie nun auch in Leverkusen und Bremen. Aber lieber arbeitet man sich an der eigenen Mannschaft ab, die 60 Minuten in Bremen ein mässiges Spiel gemacht hat.

Dabei gehört es halt seit Tuchel dazu, dass wir von 10 Auswärtsspielen nur eher 5-6 gewinnen und gegen kämpfende und beissende Mannschaften auf die Schnauze kriegen. Und das geht Leverkusen, Gladbach und Leipzig (2 Niederlagen in Frankfurt bspw.) halt auch so, weil die eben auch nicht immer 95% auf den Platz bringen. Und die Bayern sind halt individuell zumeist noch einen Tick besser und gewinnen dann in Augsburg auch mit 90%, auch wenn lange wenig zusammenläuft.

Von daher: Ich teile viele Aspekte der hier geäusserten Kritik, nur halt einfach im zweiten oder dritten und nicht im siebsten Gang und darüberhinaus verzichte ich darauf, Muster zu kreiieren und irgendwelche Charakter-Züge des Trainers ("Zauderei", "Ängstlichkeit") monokausal für irgendwelche Niederlagen verantwortlich zu machen. Und diesen ausgecoacht-Scheiss möchte ich im Leben auch nicht mehr lesen.


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