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Kicker über den möglichen Zielkonflikt von Borussia (BVB)

hanno29, Berlin, Montag, 10.02.2020, 13:24 (vor 2404 Tagen) @ Sascha

Der Kicker schreibt aber selbst das sich die Aussagen nicht ausschließen müssen, denn man kann sehr wohl kontrolliert und geduldig bei eigenem Ballbesitz sein und trotzdem beim Ballverlusten aggressiv gegen den Ball arbeiten bis man wieder in der geplanten Verteidigungsposition ist. Und das ist auch, so weit ich das bisher verstanden haben, die Idee von Favre. Wenn aber im Gegenpressing Zweikämpfe nur alibimäßig geführt werden, hat der Gegner riesen Räume gegen eine noch nicht wieder in Position stehende Abwehrreihe...


Vielleicht haben die Spieler beim 3:2 aber auch genau den gleichen Gedanken im Kopf gehabt, wie vermutlich jeder auf der Tribüne: "Eins müssen wir noch machen, das reicht sonst wieder nicht." - Und das ist dann auch mental die denkbar ungünstigste Ausgangslage für ein von Kontrolle und Geduld geprägtes Spiel.

Das Tor ist in der 64 Minute gefallen, nicht wie bei Leverkusen in der 81. und 82. Wir können nicht 26 + NSZ auf Geduld spielen, das wäre auch schiefgegangen, zumal wir nicht die sichersten im Ballbesitz sind, wenn der Gegner presst.
Einige sagte auch, warum kein zusätzlicher Verteidiger bei der Führung?
Wenn Favre in der 75 Minute Balerdi eingewechselt hätte, was wäre dann wohl losgewesen (und wie ich uns kenne, hätte auch das nicht für zusätzliche Sicherheit gesorgt).


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