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Verhalten bei Führungen (BVB)

mulcohol, Montag, 10.02.2020, 15:47 (vor 2406 Tagen) @ CB

* Die Siege in Köln und Augsburg habe ich rausgenommen. Da sind wir spät in Führung gegangen und hatten kaum noch Zeit die Führung wieder verspielen.

Wobei wir es in Köln ja fast noch geschafft hätten bei dem Gewirre in unserem Strafraum unmittelbar vor dem Konter zum 1:3. Und in Berlin haben wir zwar recht souverän in der zweiten Halbzeit gespielt und außer dem Selke-Abseitstor so gut wie nichts zugelassen. Aber in der Nachspielzeit wurd's noch mal gefährlich, als ein Hertha-Kopfball denkbar knapp neben das Tor ging. Mit dem 'Pech' von Freiburg und Frankfurt hätte das auch da 2:2 ausgehen können.

Mindestens genauso problematisch wie das Auswärts-Verhalten nach Führungen, nämlich zu passiv werden und den Gegner wieder stark machen( wie in dieser Saison in Frankfurt, Freiburg, Hoffenheim oder Leverkusen) sehe ich die Einstellung, wie wir vom Anpfiff an in ein Spiel gehen. Die andere häufig gesehen Variante ist nämlich dieser Geduld-Ansatz, also erstmal abwarten, wie's so läuft und im Laufe der Zweiten Halbzeit dann aufdrehen. Dumm nur, wenn man dann zurückliegt. Das Spiele-Drehen klappt halt nicht immer (Köln und Augsburg ja, Union, Mailand, Bremen nein). Unsere Auswärtsbilanz seit Anfang 2019 in 20 Bundesligaspielen, viermal CL und einmal Pokal ist nur 9-7-9, das liegt meiner Meinung nach auch an einer zu zögerlichen Anfangstaktik.


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