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Warum Top-Spieler den FC Bayern meiden (Spiegel Online) (Fußball allgemein)

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 10. Juli 2019, 21:08 (vor 135 Tagen) @ Klopfer

Bei den Bayern reicht es wohl wenn man mal für die gespielt hat oder hat Rummenigge vorher auch schon was ähnliches gemacht. Und Brazzo hat ja auch irgendwie ne leitende Position.


KHR war vorher elf Jahre Vizepräsident. Da bekommt man ohne großen Entscheidungsdruck schon mit, wie das Geschäft läuft. Das ist als Lehrzeit mehr als ausreichend.


Hoeneß war Sohn eines Metzgermeisters und hatte ein abgebrochenes Lehramtsstudium als Referenz, als er dann plötzlich Manager des großen FC Bayern wurde.
Hat schon irgendwie Methode bei denen.

SGG
Klopfer

Na ja, Hoeneß war so etwas wie ein Pionier hinsichtlich der Managerposition in einem deutschen Profifußballclub. Sicherlich gab es vorher Robert Schwan oder Helmut Grashoff, das Fußballmanagement moderner Prägung geht in Deutschland allerdings eindeutig auf Uli Hoeneß zurück.

Ein Profifußballspieler mit Abitur war zu Beginn der 70er noch eine Seltenheit und wer von diesen seinerzeit neben dem Profifußballtum noch ein Studium absolvieren wollte, scheiterte fast immer. Übrigens neben Hoeneß auch sein langjähriger Intimus Paul Breitner. Wobei bei den Erfolgen dieser beiden und deren Cleverness ein abgeschlossenes Studium sicherlich keine notwendige Zukunftssicherung dargestellt hätte.

Die Verhältnisse vor 40 Jahren lassen sich schwerlich mit denjenigen von heute vergleichen. Wenn man so will, dann hat Hoeneß die Position des Managers in einem Fußballclub (neu) definiert und erst Jahrzehnte später wurde Sportmanagement akademisch. Immerhin hat ihn seine Herkunft aus einem handwerklichen Meisterbetrieb das Rechnen gelehrt. Was ihn seinerzeit schon über die Masse der Clubverantwortlichen hob (was gar nicht so sehr ironisch gemeint ist). Zumindest hat es dafür gereicht, den verschuldeten FCB wieder wirtschaftlich in die Spur zu bringen und sportlich zu alter und neuer Größe zu führen.

Man mag zu Hoeneß stehen wie man will, ich mag jedenfalls Typen, die ohne große Vorqualifikation etwas mit Tatendrang anfassen und etwas bewegen.

Nach Hoeneß gab es bislang nicht so sehr viele Nachfolger auf der Managerposition. Da eine ‚Methode‘ zu erkennen, halte ich persönlich für etwas gewagt.

 

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