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Hallo Phil (BVB)

Professor-van-Dusen, Berlin, Mittwoch, 10.05.2017, 11:18 (vor 3160 Tagen) @ FourrierTrans

Beispiel Götze:
Sky meldet am 5. März 2016 folgendes Zitat von Watzke: "Fakt ist, dass es ein Spieler aus unserem eigenen Stall ist. Wir schreiben immer mal wieder eine SMS. Mario ist ein großartiger Fußballer. Er ist ein Spieler, der bei Bayern gut verdient und eine hohe Ablösesummen kosten würde. Wir sollten uns mit realistischen Szenarien auseinandersetzen. Für alle Zeiten ist aber nichts ausgeschlossen." (sky.de/sky-sport-news/bundesliga/watzke-zu-goetze-49446)

Da kann man rauslesen, was man will (was natürlich kalkuliert ist). Die Überschriften lauten aber bei solchen Artikeln "Watzke schließt Götze-Rückkehr aus" oder so. Da wird halt eine Klarheit von den Medien angedeutet (und vom Leser gerne angenommen), die so in den Aussagen nicht drin steckt. Und dass eine Rückkehr zu diesem Zeitpunkt tatsächlich unrealistisch schien, glaube ich Watzke auch. Es hielt sich nämlich hartnäckig das Gerücht, dass Götze zu Liverpool wechseln könnte, wenn ich mich recht erinnere.

Am Ende des Tages aber auch egal. Wie gesagt: Alleine um sich bei der Verhandlungstaktik nicht unnötig selbst zu beschränken oder zu schwächen, kann man von der Geschäftsführung nicht verlangen, dass sie ständig immer alle Karten auf den Tisch legt. Das ist doch in der Politik und in allen anderen Wirtschaftsbereichen das gleiche Spiel.


Es ist natürlich auch immer ein subjektives Empfinden. Deshalb habe ich ja auch von "Gefühlen" bei mir gesprochen.
Aber es ist ja von dir schön hier zitiert worden: unrealistisches Szenario - nichts ist ausgeschlossen. Ok.
Belegen kann man es nicht, aber für mich macht das ganz stark den Eindruck, als wusste man sehr früh was man wollte, konnte das aber natürlich der Dortmunder Fanszene so nicht verkaufen. Aber es gibt eben noch andere Dinge, die ähnlich verliefen, auch fernab von Transfers. Die Menge der "dubiosen" Vorgänge macht es bei mir einfach aus.

Mal ein anderes Interview von Aki dazu aus der WAZ. "Es sei "völlig unrealistisch", sagte Watzke der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung": "Schauen Sie sich das Gehaltsniveau von Bayern und von Dortmund an. Ein Blick - und Sie kennen die Antwort." Vom Mai 2015.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/mario-goetze-keine-rueckkehr-zu-borussia-dortmund-a-1032985.html


Jupp, im Mai 2015. Erstens schließt er auch da nix aus. Zweitens war das ein ganzes Jahr vor Götzes Verpflichtung. In so einer - gerade für das Fußballgeschäft ewig - langen Zeit können sich Einschätzung und Umstände auch einfach mal ändern. Und ich würde geradezu einfordern, dass eine Geschäftsführung ihre Entscheidungen aufgrund von aktuellen Gegebenheiten fällt. Wenn sie zu dem Entschluss kommen, dass ein Götze-Transfer jetzt gerade richtig und möglich ist, können sie doch nicht ernsthaft mit der Begründung "Aber vor zwölf Monaten haben wir das als 'völlig unrealistisch' bezeichnet" davon abrücken. Wie dämlich wäre das denn?


Ja gut, aber was hat sich geändert? Das Gehaltsniveau von Bayern und von Dortmund?
Zumal, so weit ich richtig informiert bin, das Gehalt von Mario hier dann auf einmal doch nicht gaaanz so weit weg ist von dem, was er in München bekommen hat. Versteht ja auch niemand, mit dem ich darüber gesprochen habe. Welchen Aussagegehalt hatte das Ganze dann?

Ein Begründung liefern, die den Spieler sportlich nicht in einem schlechten Licht dastehen lässt? Das Thema wegdrücken, um sich auf die letzten Spieltage zu konzentrieren und den EL-Platz zu sichern? Gibt viele mögliche Gründe. Fast so viele mögliche Gründe wie für eine veränderte Einschätzung der Situation durch Götze und/oder den BVB zwölf Monate später.

Wie bereits gesagt: Am Ende ist das auch nur bedingt wichtig. Ich wiederhole: Alleine um sich bei der Verhandlungstaktik nicht unnötig selbst zu beschränken oder zu schwächen, kann man von der Geschäftsführung nicht verlangen, dass sie ständig immer alle Karten auf den Tisch legt. Das ist doch in der Politik und in allen anderen Wirtschaftsbereichen das gleiche Spiel.


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