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Hallo Phil (BVB)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 10.05.2017, 09:03 (vor 3160 Tagen) @ Phil
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 10.05.2017, 09:17

Sorry, aber das hat Züge wie einst 2005. "Wie könnt ihr es nur wagen eine Vereinführung zu kritisieren unter welcher 3 mal Meister wurden und die CL gewonnen haben".


Das wirfst du wirklich mir vor? Ich bin es ja wirklich müde immer wieder mich selbst zu definieren hier.

Aber ich habe seinerzeit GEGEN den Börsengang gestimmt. Und ich war ganz bestimmt einer der allerersten hier z.B. im Forum, und qua Artikeln hier bei Schwatzgelb.de, der gegen Niebaum und Meier agiert hat.

Und ich habe hier immer und immer wieder kritische Artikel gegen Spieler, Funktionäre und weiß ich wen geschrieben. Im Forum und in Artikeln.

Also beruhige dich bitte einmal.

Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern auch Grauzonen.


Wäre schön, wenn auch du das dann beherzigen würdest.

Was Trainer anbetrifft hatten Watzke und Zorc mit der großen großen Ausnahme Klopp jetzt nicht unbedingt ein gutes Händchen.


Das ist doch auch total schwarz und weiß und vor allem komplett verkürzt. Alles nur auf "beim Wundercoach Klopp hatten sie ein gutes Händchen" zu reduzieren ist komplett verkürzt. Die Entwicklung ab ca. 2008 hat nicht nur damit zu tun gehabt. In den Jahren davor war die Lage ungleich schwerer. Und doch konnte man den BVB in der Liga halten und sanieren bzw. dann konsolidieren.

Und dass man hier Vergleiche zu BvM bringt ist auch nicht abwegig. BvM und TT hatten/haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten großen Erfolg. 2 Trainer nach BvM sind daran gescheitert. Bei TT wird der Erfolg die letzten Jahre ebenfalls eine Bürde werden.


Die Situation nach van Maarwijk war ein völlig andere. Völlig.

Ich hoffe mal auf das Beste (z.B. Favre). Es sollte aber doch nicht verboten sein eine (wenn auch sonst erfolgreiche) Vereinführung wegen eine mehr als unglücklich getimten Trainerdemonatge zu kritisieren. Wir sind hier nicht bei der Bundeswehr...


Wo bitte erlaube ich nicht, oder respektiere ich nicht, dass man das kritisch sieht. Aber hier ein Bild zu zeichnen, dass da jetzt ja logischerweise ein "Knaller" präsentiert würde....

Vielleicht finden sie ja auch einen Tuchel, den ja auch du in deiner Aufzählung seltsamerweise wegfallen hast lassen. Sportlich hat das ja jetzt 2 Jahre mit ihm funktioniert. Und darum ging es. Einen neuen Vertrag bekommt er aus anderen Gründen ja nicht.

Wir haben uns trotz des Abgangs von Klopp stabilisiert und einen Umbruch vollzogen. Darum ging es.

Jetzt ist der Vertrag auf dem Weg ins letzte Vertragsjahr und nach allem was intern abläuft, wäre eine Verlängerung halt komplett an den Realitäten vorbei. Und somit wird es einen Tausch geben. No Drama.

Aber hier haben manche ja schon nach dem Interview den Absturz gegen Hoffenheim prophezeit und gehen ja davon aus, dass wir jetzt kein Spiel mehr gewinnen können. Obwohl mehrfach darauf verwiesen wird, in Medien und auch hier im Forum, dass die Mannschaft das ganze recht wohlwollend aufgenommen hat. Und das sowieso wohl kaum so ein Interview massive Erschütterungen hervorrufen würde. Erst Recht nicht, wenn man schlimmeres gewohnt ist.

Und die "Apokalypse" wird teilweise ja auch prophezeit. Klar, jeder Trainerwechsel birgt ein Risiko. Jeder Verbleib trotz größerer interner Schwierigkeiten aber auch. Also was tun?

Die Jahre 2004-2008 ja als Referenz heranzuziehen, wo sich der BVB kurz vor seinem Ende befand, wo man kaum Geld investieren konnte, wo man einen Kader i Prinzip auflösen musste peu a peu und einen Koller gegen Amoah eintauschte oder einen Rosicky gegen Federico und die Brzenskas, Kruskas und Odonkors das Dinge "retten" mussten und eine Leihe von Mats Hummels schon als "großer Deal" galt im Winter unter Doll, ist doch wirklich wenig gerecht.

Damals ging es darum den Verein zu retten.

Aktuell befinden wir uns auf dem Höhepunkt der wirtschaftliche Historie des Vereins. Noch nie war der BVB so reich. Noch nie war er so solide aufgestellt. Noch nie war er so dauerhaft erfolgreich und konsolidiert. Und wir haben einen voll funktionsfähigen Kader, mit tollen Perspektivspielern und nahmhaften Stars.

Und das vergleichst du mit dem Tausch van Maarwijk zu Röber? Natürlich war das unschön damals. Und ich hätte wohl auch van Maarwijk eher gehalten. Das war auch ein guter Typ. Meinetwegen war das sogar ein Fehler. Aber daraus nun soll man folgern, dass jeder weitere Trainertausch immer eher in eine Katastrophe führt? Weil man außer bei Klopp nie richtig lag? Was so schon nicht stimmt?

Und Doll dann z.B. passte auch im Grunde. Er hat uns vor dem Abstieg gerettet. Und dann ins Pokalfinale geführt. 2008 ja eine Sensation und auch recht wichtig. Sicherlich war das kein Traum, und im nachhinein war Doll damals (wie er auch selbst sagt heute) nicht "in sich ruhend". Aber wofür man ihn holte, funktionierte.

MFG
Phil

Ich finde, deine Argumentation und die Tatsachenbeschreibungen sind sehr zutreffend und auch nachvollziehbar. Insbesondere aktuell im Bezug auf das Thema "Aki und Tuchel".

Ich beobachte das "Hin und Her"-Argumentieren hier jetzt schon seit Samstag Abend. Außerhalb dieses Forums, im Gespräch mit anderen Fans, mache ich momentan die Erfahrung, dass da fast gar kein Dialog mehr möglich ist, sondern nur noch Irritation über Watzkes Vorstoß herrscht, gepaar mit jeder Menge Missmut.
Wenn ich das Ganze mal sehr überspitzt formulieren will, plädieren große Teile der SG-Redaktion für die Integrität von Aki und für die Alternativlosigkeit der Causa Tuchel. Im Anbetracht der Dinge, dass SG deutlich näher an Interna des Vereins "dran ist" und immer sehr plausibel argumentiert, glaube ich dir und auch der Meinung von SG einfach mal.

Ich weiß, dass ich das schon häufiger erwähnt habe hier zu dem Thema, aber ich finde diese teils krasse Kritik gegenüber der GF (auch von seriösen, langjährigen Forenusern) relativ beängstigend. So sollte eine gesunde Stimmungslage im Umfeld eines Vereins nach einem solchen Vorfall definitiv nicht aussehen.

Ich habe mich gestern Abend noch mit einer Freundin (von Beruf Assistenzärztin in der Psychiatrie, also aus dem "Fachgebiet", sozusagen), auch von Kindesbeinen an BVB-Fan, darüber unterhalten, woher denn dieses massive Misstrauen, in so einer Situation, wo 95% der Fans nicht wissen, was im Hintergrund abgelaufen ist und wie sie die Lage also zu bewerten haben, kommen könnte. Ihre Antwort darauf: "Recht schnell erklärt. Ein misstrauisches Verhalten gegenüber einer Sache oder einer Person entsteht, generell, durch länger andauernden Heimlichkeiten und unausgewogenen Informationen, Vertrauen durch Transparenz".
Sehr wahrscheinlich fange ich an zu nerven, aber ich fände es für die Zukunft für alle super hilfreich, wenn SG (die ja in Sachen Fanbelange doch einen guten Draht zum BVB haben) bei Möglichkeit und nächster Gelegenheit ganz intensiv ansprechen würde, dass (auch diese Beispiele habe ich schon häufiger herangezogen, weil sie aus meiner Sicht Negativ-Paradebeispiele sind, die betroffenen Personen mögen mir verzeihen) alle Aussagen und Handlungen rund um die Vorgänge wie die der Rückkehr Mario Götzes, den Abgang Mats Hummels oder auch den vermeintlichen DK-Preiserhöhungen, dem allgemeinen Vertrauensverhältnis der Fanszene gegenüber der Vereinsführung eher abträglich sind. Ich habe, subjektiv, nicht das Gefühl, dass man dieses bisher ernsthaft und bewusst als eigenes Fehlverhalten ansieht. Sollte man zukünftig ändern, wenn man wieder größeres Vertrauen in der Fanszene genießen möchte.


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