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Das nimmt langsam wirklich absurde Ausmaße an (BVB)

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 26.06.2023, 17:19 (vor 1143 Tagen) @ Gargamel09

Aber das ist ja alles pur Spekulation. Ich sehe nicht, wie die Annahme eines queeren Gottes in der Realität zu Gewalt führen soll. Die Annahme eines homophoben Gottes leider schon.


Siehst du, genau das ist ja mein Problem: Jede Kritik an LGBTQ wird direkt mit Gewalt oder Forderung von Gewalt gegen diese Menschen gleichgesetzt. Bis auf ganz wenige radikale Spinner trifft das aber einfach nicht zu!


NOCH trifft es nicht zu, anders als in den USA, wo alles, was mit LGBTQ zu tun hat, einen Sturm der Entrüstung nach sich zieht. Wenn die Rechten, wie in Amerika, erst mal mit dem Thema heiß laufen sollten, wird es für diese Community nicht mehr spaßig sein. Hierzulande gibt es ein Potential von über 10 Mio Mitbürgern, die nur ausreichend mit der Thematik gefüttert werden müssen, wo dann aus wenigen Spinnern sehr viele werden können. In den USA, unter den republikanischen Wählern, ist das derzeit das Thema Nr. 1, sogar noch vor der Migration, zuletzt noch angefeuert vom DeSantis. Unternehmen wie Budweiser canceln ihre Kampagnen, weil denen die Kunden aufs Dach steigen und es Boykottaufrufe gibt. So leicht sollte man es nicht machen, das kann hier genauso schnell ins Extreme ausarten.

Nunja, das wird halt nicht passieren, Grundgesetz und so. "Aber in Amerika"... Kennst du das Gesetz? Hast du es gelesen UND verstanden? Oder die Infos nur aus der Zweitverwertung einer angeblichen Twitter-Expertin, der ich hier keine weitere Reichweite geben möchte? Das ist übrigens eine so tolle Expertin, dass sie dir für nur 10$ auf Patreon erklärt, welche Fehler der Richter im Fall Kyle Rittenhouse gemacht hat. Und das ohne Kenntnis des Falls, der Akte oder ohne auch nur an einem Termin vor Ort teilgenommen zu haben. Ach ja, und ohne Jurastudium in den USA. Nur zur Info: Ich würde mich nicht zu Verfahren äußern, bei denen ich die Akte nicht kenne

Und nope, es gibt sicherlich nicht 10 Millionen Menschen, die nur darauf warten, morgen irgendwelche queere Menschen zu killen.

Und die BudLight Kontroverse? Nunja, Bier wird auch in den USA von eher konservativen Männern getrunken. Die waren dann tatsächlich nicht amused, Dosen mit dem Gesicht einer Transgender-Aktivistin zu kaufen. Und haben dann etwas getan, was Kunden halt tun, wenn ihnen das Produkt oder die Verpackung nicht passt. Sie haben es nicht gekauft.


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