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Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür" (BVB)

BloodsuckingZombie, Yharnam, Dienstag, 09.05.2023, 17:59 (vor 1196 Tagen) @ Weeman

Sehe ich etwas anders. Jeder muss immer auch für Risiken ein gewisses Polster aufbauen.

Grundsätzlich ist das richtig, finde ich in der Praxis beim Fußball aber auch schwierig. Es gibt da doch so ein Zitat ala "Einen Fußball-Klub zu leiten bedeutet den größtmöglichen sportlichen Erfolg anzustreben ohne Pleite zu gehen."

Ist nicht der Wortlaut, keine Ahnung von wem das kommt.

Aber in der Praxis ist es eben nicht so leicht als einzelner Klub zu sagen "So, wir senken jetzt die Kosten um 20% um ein Polster aufzubauen" und dann steigt man am Ende ab, weil die anderen eben ihre sportliche Qualität behalten haben. Und dann brennt finanziell erst Recht der Baum.
Es ist ja auch nicht so, dass ein Verein wie Köln, Augsburg oder Mainz da riesige Reserven haben, die sie anzapfen können. Wenn die ihre Kosten drastisch senken wollen (und damit fast notwendig die sportliche Qualität auf dem Rasen), sind die eben ganz schnell weg vom Bundesligafenster.

"Ein Polster aufbauen" ist aus BVB-Sicht recht leicht gesagt.

Das entschuldigt sicher nicht alles, kann man gerade mit Corona aber auch nicht so ausblenden.
Ein Investor würde dieses Problem aber eher nicht lösen, sondern maximal aufschieben.

Edit: Und die Fans müssten das dann auch mittragen. Wenn bei uns die Gehaltsstruktur gesenkt werden soll, wird eben nicht über einen Tielemans, sondern eher einen Skriri diskutiert. Und das missfällt ganz offensichtlich vielen.


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