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Reportage der zwei einzigen Journalisten in Mariupol (Politik)

Ulrich, Donnerstag, 17.03.2022, 13:48 (vor 1386 Tagen) @ tim86

Und die Alternative ist zugucken? Machen lassen? Danach in Moldawien? Ich finde das Geschehen lassen von Tag zu Tag unerträglicher.


Kommt alles darauf an, wie realistisch man die Drohungen Russlands nimmt, Nuklearwaffen als Vergeltung für die militärische Einmischung der Nato einzusetzen bzw. ob man es für sicher hält, dass man beim militärischen Eingreifen den Konflikt aufs ukrainische Territorium beschränken zu können.

Denn selbst ein weiterer Grausamer Krieg in Moldawien, wäre harmlos in Vergleich zu ein Nuklearen Schlagabtausch zwischen Russland und der NATO.

Ja vielleicht blufft Putin nur mit seiner Drohung, aber der Einsatz ist der Fortbestand der menschlichen Zivilisation. Da müsste man schon ein 100% sicheren Read auf Putin haben um diesen Bluff zu callen.

Die Drohung mit Nuklearwaffen dürfte zunächst einmal ein Bluff sein. Aber ein Einsatz von konventionell bestückten Lenkwaffen z.B. auf Umschlagpunkte für vom Westen an die Ukraine gelieferte Waffen z.B. auf polnischem Boden nicht. Das ist für mich der Grund, wieso der Westen bei der Auswahl der Waffensysteme so vorsichtig ist. Man will keinesfalls eine irrationale Reaktion Putins hervorrufen. Ob das im Verlauf des Konfliktes weiter gelingt, das bleibt abzuwarten. Ich bin mir sicher, je brutaler Putin zuschlagen lässt, um so schwerer und zahlreicher werden die Waffensysteme, die der Westen der Ukraine liefert.

P.S.: Und wenn erst einmal ein begrenzter, mit konventionellen Waffen geführter Konflikt begonnen hat, dann besteht eine enorme Gefahr, dass das ganze eskaliert.


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