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was mich wirklich traurig macht (BVB)

Live, Dresden, Montag, 14.12.2020, 09:10 (vor 2145 Tagen) @ Felix

Die Fans lechzen danach, wieder sehenswerten Fußball zu haben. Keinen Beamten- und Verwaltungsfußball. Fehlende Titel sind doch nicht der Grund für Favres Rauswurf.

Ich habe Samstag beim Schlusspfiff festgestellt, dass es mir nicht sonderlich weh tut, DASS wir verloren haben (Stuttgart hatte es einfach völlig verdient), es war das WIE was mir weh tat. Und ich habe gemerkt wie leer es mich zurücklässt, wenn ich mich in diesen (bescheidenen Corona-)Zeiten auf das Spiel meines BVB echt freue, mir Frau und Kind für diese 90min meine Ruhe und Ablenkung lassen und ich danach einfach nur enttäuscht und traurig vor dem TV sitze, weil ich das Gefühl habe, dass keiner unserer Spieler auch nur ansatzweise diese Freude auf das Spiel verspürt wie ich sie verspürt habe.
Und dann schaut mich meine 5 jährige Tochter an und sagt: Papa wenn die Gelben dich traurig machen, warum bist du dann nicht einfach für die Weißen? Und dann schmunzelt man traurig und versucht ihr zu erklären wie das so mit der Liebe funktioniert.
Ich mag mich einfach nach einem Spiel wieder ÄRGERN dass wir verloren haben weil wir so geil gezockt haben und nur Pech hatten, oder der Schiri wieder schuld war, und sich die Jungs doch so den A aufgerissen haben und es trotzdem knapp nicht reichte. Ich aber niemandem einen Vorwurf machen kann dass er es nicht WOLLTE. Ich mag einfach nicht mehr resigniert und traurig da sitzen und mich fragen warum ich mir das eigentlich noch anschaue.
Wenn Rose DAS mit seiner Art Fußball zu spielen schafft, dann reicht mir persönlich das völlig aus.


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