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Opfer der Geisterspiele (BVB)

huerde, Sonntag, 13.12.2020, 17:22 (vor 2146 Tagen) @ Gorone

Wir waren unter Favre Zuhause eine Macht. Auswärts hatten wir immer wieder unfassbar leblose Auftritte dabei. - Seit Corona spielen wir irgendwie nur noch auswärts. Entsprechend abwärts ging es.

Ein Fußball ohne Emotionen kann einfach nicht funktionieren. Oder um ein Zitat eines ehemaligen Trainers etwas abzuwandeln: Wir haben uns sehr oft freiwillig auf das Niveau des Gegners runter gezogen.
Wir haben nüchternen stumpfen Ballgeschiebe-Fußball gespielt, der zu nichts führt.

Zuhause hat das Stadion einst die Mannschaft angetrieben. Das war häufig der notwendige Push, der dafür gesorgt hatte, dass die meisten Spiele über die Klasse der Mannschaft gewonnen werden konnten. Dieser Antrieb hatte nun gefehlt.
So hatten wir seit dem Neustart im Mai aus 11 Heimspielen 6 Niederlagen. Und in 20 Spielen nicht ein einziges Tor vor der 28ten Minute, wenn ich das richtig im Kopf habe. Eine katastrophale Bilanz einer apathischen Spielweise / Einstellung.

So weit so schlecht.
Unbestritten ist aber auch, dass Favre Spieler teilweise extrem weiter entwickelt hat.
So bleibe ich bei meine Fazit, das ich schon vor längerer Zeit mal gezogen hatte: Favre ist vermutlich der beste Co-Trainer der Welt.
Ich wünsche ihm alles Gute.


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