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Magull hofft beim BVB auf "größere Ambitionen" als bei S04 (BVB)

ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Samstag, 22.08.2020, 17:04 (vor 2237 Tagen) @ pactum Trotmundense

Das ist schade, denn so wie du es da geschrieben hast, ist es einfach nur eine egomanische Aussage. Dich interessieren Andere nicht, nur deine eigene Sichtweise.

In letzter Konsequenz ja. Eigentlich wollte ich aber sagen, dass der BVB sich nicht von anderen vorschreiben lassen soll, wo er sich engagiert oder eben nicht. Das müssen wir als Verein selbst entscheiden.

Mal abgesehen davon, dass sich unser Verein auch in einem gesellschaftlichen Gesamtkontext bewegt, den es als Mitglied auch stets zu berücksichtigen gilt, widerspricht deine Aussage meiner nicht. Ich meine, dass der männliche Teil der Mitglieder in dem Punkt dem weiblichen Teil der Mitgliedschaft folgen sollten.

Ich bezweifele, dass es da große Diskrepanzen gäbe. Falls doch, wäre es aber eine Überlegung wert.

In letzterem Fall hätte ich aber definitiv Probleme mit einem Lizenzkauf wie Makranstädt. Denn dies würde mMn den Vereinsinteressen zuwiderlaufen, sich gegen solche Konstrukte zu erwehren.


Das ist genau das, was ich früher auch so gesehen habe. Inzwischen habe ich jedoch gelernt, dass ich schlichtweg die Eigenheiten und das sportliche Umfeld, in dem sich der Frauen-Fußball bewegt, missachtet habe.

Wäre das nicht ein Argument dafür, sich dem Frauenfußball komplett zu entziehen? Wenn man sich damit in ein Umfeld begibt, dass den eigenen Wertmaßstäben elementar widerspricht? Hatte ich so bisher nicht bedacht...

Es ist nicht meine Aufgabe oder die meines Vereins die Wünsche externer Menschen zu bedienen. Kann ja sein, dass sich viele Frauen eine Kopie der Männerbundesliga wünschen (warum eigentlich, so geldgeil?) und dafür alle moralischen Grundsätze über Bord zu werfen bereit sind, aber das muss man ja nicht gut finden.


Typisch männliche Argumentation. Sorry. Du setzt deine Maßstäbe für den Männer-Fußball an den Frauen-Fußball an und dir ist es egal ob Frauen nicht einfach für sich einen eigenen Weg wollen. Vielleicht sogar einen, den du ablehnst, aber den Frauen gefällt.

Natürlich. Ich habe meine Maßstäbe für das Handeln meines Vereins. Und die will ich sportart- und abteilungsübergreifend vertreten wissen. Das heißt nicht, dass MEINE Maßstäbe die für den Verein mit 150.000 Mitgliedern entscheidenden sind, aber für mich kann ich dann entscheiden, ob ich mich gut vertreten sehe oder nicht.

Wie gesagt, wenn es eine BVB-Frauenmannschaft sportlich in die 1. Liga schafft, freut mich das ungemein und hat meine Unterstützung. Aber nicht, wenn mam sich zum Arschlochverein macht, dann lieber gar keinen Frauenfußball beim BVB und Essen, Duisburg oder nen unterklassigen Dortmunder Verein unterstützen.


Nur, dass die Frauen-Fußballwelt (nicht identisch mit weiblichen Fußballfans im Männerfußball) den BVB eher als Arschlochverein betrachtet, weil er sich jahrelang dagegen sträubte eine Mannschaft in die Bundesliga zu packen.

Und genau diese "Frauenfußballwelt" ist mir ebenso egal wie die Schalker Fußballwelt oder Bayern-Fußballwelt, die uns auch als Arschlochverein sehen. Nur weil ANDERE erwarten, dass der BVB etwas tun sollte, sollte er es nicht tun. Außer WIR wollen das.

Besser wird der Fußball nicht, nur weil er in schwattgelb gespielt wird, höchstens schöner, aber das gilt dann wahrscheinlich als sexistisch ;-)


Jo, gilt es. Zurecht, da rein auf die Optik der Spielerinnen angespielt wird.

Du hast den Gag nicht verstanden. Ich habe auf die Farbe der Textilien abgestellt (schwarzgelb statt z.b. grünweiß bei Wolfsburg) und nicht auf die Optik der Protagonisten. Gehöre nicht zu der Fraktion, die billige Witze übers "Wadengucken" macht. Aber gut, hatte es erwartet, daher vorab die "Bewertung"...

Aber deine unterschwellige Behauptung im Subtext deines vierten Absatzes, es ginge den Frauen rein ums Geld, hat den Weg deiner Gedankengänge im Hinblick auf Sexismus schon deutlich genug aufgezeigt.

Was war denn daran unterschwellig? :-)
Jetzt mal ganz konkret, was genau ist der Vorteil eines BVB anstelle von Duisburg in der Bundesliga? Erfolg und Professionalität sind ja schon da, wie das regelmäßig gute Abschneiden von Bayern+Wolfsburg in der CL zeigt.

Das einzige Argument, das ich regelmäßig lese, ist mehr "Aufmerksamkeit". Das ist nach meiner Lesart nichts anderes als mehr TV/Werbung also Geld. Ist ja auch ok, aber dann kann man auch dazu stehen. Was das mit Sexismus zu tun hat, verstehe ich tatsächlich nicht. Unterstelle der Interessengruppe nichts anderes als ihren männlichen Kollegen.


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