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Magull hofft beim BVB auf "größere Ambitionen" als bei S04 (BVB)

ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Samstag, 22.08.2020, 15:47 (vor 2238 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich sehe das anders. Mir ist egal, was eine Spielerin des FC Bayern sich wünscht. Oder eine des FC Tüdelütt. Oder sonsteine Frau. Oder Mann.

Was mir gar nicht egal ist, ist was die Mitglieder meines Vereins sich wünschen. Wenn das Interesse an einer Frauenfußball-Abteilung besteht, bin ich definitiv für eine Gründung. Soll es eine Breitensportabteilung für lokale Mädels sein, haben sie ebenso meine Unterstützung wie bei Verfolgung von ambitionierten Zielen mit Endziel 1. Liga/CL.

In letzterem Fall hätte ich aber definitiv Probleme mit einem Lizenzkauf wie Makranstädt. Denn dies würde mMn den Vereinsinteressen zuwiderlaufen, sich gegen solche Konstrukte zu erwehren.

Es ist nicht meine Aufgabe oder die meines Vereins die Wünsche externer Menschen zu bedienen. Kann ja sein, dass sich viele Frauen eine Kopie der Männerbundesliga wünschen (warum eigentlich, so geldgeil?) und dafür alle moralischen Grundsätze über Bord zu werfen bereit sind, aber das muss man ja nicht gut finden.

Wie gesagt, wenn es eine BVB-Frauenmannschaft sportlich in die 1. Liga schafft, freut mich das ungemein und hat meine Unterstützung. Aber nicht, wenn mam sich zum Arschlochverein macht, dann lieber gar keinen Frauenfußball beim BVB und Essen, Duisburg oder nen unterklassigen Dortmunder Verein unterstützen. Besser wird der Fußball nicht, nur weil er in schwattgelb gespielt wird, höchstens schöner, aber das gilt dann wahrscheinlich als sexistisch ;-)


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