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Magull hofft beim BVB auf "größere Ambitionen" als bei S04 (BVB)

pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 22.08.2020, 16:18 (vor 2237 Tagen) @ ooohflupptnicht

Ich sehe das anders. Mir ist egal, was eine Spielerin des FC Bayern sich wünscht. Oder eine des FC Tüdelütt. Oder sonsteine Frau. Oder Mann.

Das ist schade, denn so wie du es da geschrieben hast, ist es einfach nur eine egomanische Aussage. Dich interessieren Andere nicht, nur deine eigene Sichtweise.

Was mir gar nicht egal ist, ist was die Mitglieder meines Vereins sich wünschen. Wenn das Interesse an einer Frauenfußball-Abteilung besteht, bin ich definitiv für eine Gründung. Soll es eine Breitensportabteilung für lokale Mädels sein, haben sie ebenso meine Unterstützung wie bei Verfolgung von ambitionierten Zielen mit Endziel 1. Liga/CL.

Mal abgesehen davon, dass sich unser Verein auch in einem gesellschaftlichen Gesamtkontext bewegt, den es als Mitglied auch stets zu berücksichtigen gilt, widerspricht deine Aussage meiner nicht. Ich meine, dass der männliche Teil der Mitglieder in dem Punkt dem weiblichen Teil der Mitgliedschaft folgen sollten.

In letzterem Fall hätte ich aber definitiv Probleme mit einem Lizenzkauf wie Makranstädt. Denn dies würde mMn den Vereinsinteressen zuwiderlaufen, sich gegen solche Konstrukte zu erwehren.

Das ist genau das, was ich früher auch so gesehen habe. Inzwischen habe ich jedoch gelernt, dass ich schlichtweg die Eigenheiten und das sportliche Umfeld, in dem sich der Frauen-Fußball bewegt, missachtet habe.

Es ist nicht meine Aufgabe oder die meines Vereins die Wünsche externer Menschen zu bedienen. Kann ja sein, dass sich viele Frauen eine Kopie der Männerbundesliga wünschen (warum eigentlich, so geldgeil?) und dafür alle moralischen Grundsätze über Bord zu werfen bereit sind, aber das muss man ja nicht gut finden.

Typisch männliche Argumentation. Sorry. Du setzt deine Maßstäbe für den Männer-Fußball an den Frauen-Fußball an und dir ist es egal ob Frauen nicht einfach für sich einen eigenen Weg wollen. Vielleicht sogar einen, den du ablehnst, aber den Frauen gefällt.

Wie gesagt, wenn es eine BVB-Frauenmannschaft sportlich in die 1. Liga schafft, freut mich das ungemein und hat meine Unterstützung. Aber nicht, wenn mam sich zum Arschlochverein macht, dann lieber gar keinen Frauenfußball beim BVB und Essen, Duisburg oder nen unterklassigen Dortmunder Verein unterstützen.

Nur, dass die Frauen-Fußballwelt (nicht identisch mit weiblichen Fußballfans im Männerfußball) den BVB eher als Arschlochverein betrachtet, weil er sich jahrelang dagegen sträubte eine Mannschaft in die Bundesliga zu packen.

Besser wird der Fußball nicht, nur weil er in schwattgelb gespielt wird, höchstens schöner, aber das gilt dann wahrscheinlich als sexistisch ;-)

Jo, gilt es. Zurecht, da rein auf die Optik der Spielerinnen angespielt wird. Aber deine unterschwellige Behauptung im Subtext deines vierten Absatzes, es ginge den Frauen rein ums Geld, hat den Weg deiner Gedankengänge im Hinblick auf Sexismus schon deutlich genug aufgezeigt.


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