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Es ist so ermüdend mit den BVB-Fans... (BVB)

bobschulz, MS, Donnerstag, 18.06.2020, 14:13 (vor 2296 Tagen) @ Schnippelbohne

Es geht sich doch überhaupt nicht um das Verlieren eines Spieles an sich. Da kann ein "Groß"teil schon differenzieren. Wobei ich dir Recht gebe, dass es auch für viele nur Hop oder Top gibt.
Gegen Paris oder Bayern kann man natürlich verlieren. Auch gegen Leverkusen oder Leipzig, selbst auch mal gegen Mainz, wenn man einen schlechten Tag erwischt, Spielpech hat oder dumme Aussetzer in der Hintermannschaft hat. Es kommt halt auf die Art und Weise an.
Wenn man aber gegen Mainz, welche qualitativ deutlich hinter uns sind, insgesamt 9 km (das sind nahezu 1km pro Feldspieler!) weniger läuft und am Ende ein Chancenverhältnis von 3:6 steht, dann ist die Art und Weise schlicht nicht akzeptabel und lässt Zweifel an der Arbeits- und Spielauffassung der Mannschaft zu.


Da würde ich dir widersprechen. Nach meinem Eindruck wird hier inzwischen nach jeder Niederlage der Untergang des Abendlandes beschrien.
Richtig, Mainz ist nicht Bayern oder PSG - auf der anderen Seite ging es gestern nicht mehr um so schrecklich viel: CL-Quali sicher, Meisterschaftszug abgefahren. Man läuft sich halt nicht so die Lunge aus dem Leib, wenn es um die Frage 'zweiter oder dritter Platz' geht im Vergleich zu einem Spiel, in dem es wirklich noch um die Wurst geht. Nein, die Arbeitsauffassung war nicht in Ordnung, aber andererseits ist auch niemand gestorben.

Sie bringen sich aber eben mit solch einer Arbeitsauffassung immer wieder in die Situation, dass es nur um 2 oder 3 geht. Denn wenn die Mannschaft etwa bei Union oder gegen PB zuhause ernsthafter gespielt hätte wäre evtl mehr drin gewesen. Die Katze beißt sich da in den Schwanz, statt das Maximale herausholen zu wollen ist anscheinend eher das minimale Investment der gemeinsame Nenner im Team.
Und statt tabellarisch auf Nr. sicher zu gehen und zu siegen vor dem Spiel beim direkten Konkurrenten und sich somit aus eigener Kraft den 2.Platz zu sichern. Sie wollen am Besten bezahlt werden, leisten aber für ihren eigenen finanziellen Anspruch nicht genug Gegenwert.


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