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Brandt im 11Freunde-Interview (BVB)

Brulence, an der Ruhr, Donnerstag, 18.06.2020, 09:11 (vor 2296 Tagen) @ Talentförderer

Mir geht das gerade zu sehr am Kern vorbei. Mir ist total klar, dass es für den Verein zunächst mal um sportlichen/wirtschaftlichen Erfolg geht und es gleichermaßen kein Allheilmittel ist, jemanden an der Linie stehen zu haben, der möglichst laut schreit, weil es dann nach Engagement und Temperament aussieht.

Und das größte "Dilemma" (und da wiederhole ich mich) ist nach m.E. der Umstand, dass wir irgendwie im luftleeren Raum vor uns hin wabern. Für den ganz großen Coup reichts (aus nachvollziehbaren Gründen) nicht, also schraubt man die letzten Jahre in hohem Maße am Kader und Trainerposten.

Bei Letzterem muss man sicherlich auch Zorc/Watzke in die Verantwortung nehmen, wenn die letzten drei Trainer-Typen (Tuchel, Bosz, Favre) unterschiedlicher kaum sein können. Und mit "in die Verantwortung" nehmen meine ich vielmehr den Umstand, dass man sich als BVB doch irgendwie ein sportliches Leitbild, eine Philosophie geben müsste und danach entsprechende Trainer-Typen auswählt. Das fehlt ein Stück weit.

Ich weiß, das klingt in der Theorie fürchterlich simpel und vor der Tastatur umso mehr.

Favre leistet punktetechnisch hervorragende Arbeit, das steht ja komplett außer Frage und ich maße mir auch gar nicht an, die große Gemengelage pro/contra Favre deutlich einordnen zu können.


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