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Verzehnfachung der Testkapazitäten (Corona)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 29.04.2020, 19:23 (vor 2183 Tagen) @ Sascha

In diesem Zusammenhang vielleicht ganz interessant:

In der Saarbrücker Zeitung von heute steht ein Artikel über das Projekt ‚SaarCoScreen‘, das die Homburger Uni-Klinik federführend zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Forschung in St. Ingbert, dem Saarbrücker Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung und dem Landesamt für Verbraucherschutz durchführt. Es geht u.a. um ein neues, am Institut für Virologie der Saar-Universität entwickeltes Analyseverfahren, das eine Verzehnfachung der Testkapazitäten ermöglichen soll. Als wissenschaftliche Publikation heute in ‚The Lancet Infectious Diseases‘ veröffentlicht.

Ist ein Bezahlartikel, deshalb nicht verlinkt.

Angewandt wurde dieses Verfahren bei den ersten Corona-Reihentests in den 131 saarländischen Alten-/Pflegeheimen (Bewohner und Mitarbeiter).

Laut Prof. Sigrun Smola, Direktorin des Instituts für Virologie der Saar-Universität, gebe es quasi im 5-Minutentakt Anfragen von deutschen und ausländischen Kliniken zu diesem neuen Analyseverfahren.

Es gehe um ein leistungsfähiges und zuverlässiges Diagnoseverfahren zur Erkennung von Corona-Patienten möglichst vor Ausbruch der Krankheit, um mögliche neue Infektionsherde im Keime ersticken zu können. Smola führte aus, dass die Menge an Erregern, die ein Patient bei jedem Atemzug in seine Umgebung sprühe, ausgerechnet in den 16 Stunden vor den ersten Anzeichen der Krankheit am höchsten sei. In dem Augenblick, in dem das Fieber einsetze, habe das Immunsystem den Kampf gegen das Virus aufgenommen und die sogenannte Viruslast sinke. Deshalb müssten Patienten, die den neuen Erreger in sich trügen, aber keine Symptome spürten, so früh wie möglich identifiziert werden. 44% aller Corona-Infektionen gingen von Patienten aus, die infiziert seien, aber nichts davon wüssten.

Bis ein Impfstoff zur Verfügung stünde und genügend Menschen gegen den Erreger immunisiert seien, würde es noch länger dauern. Daher könne man bis dahin nur mit einem umfassenden Testprogramm die Krankheit von den besonders gefährdeten Menschen fernhalten..


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