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Wie vielen Vereinen droht die Pleite ohne Gehälter (Fußball und Sport allgemein)

markus, Donnerstag, 23.04.2020, 00:19 (vor 2081 Tagen) @ Kaiser23

Das haben schon viele Unterschätzt und sind auf die Fresse geflogen. Als Außenstehender hat man leicht reden, kenne das selber auch von mir selbst. Aber wenn du einen BR hast der auch mal Einblicke in seine Tätigkeiten gibt, dann versteht man vieles besser und kann es besser einordnen.

So Handhabe ich das auch. Wenn jemand glaubt, dass wir falsch handeln, dann bekommt er eine ausführliche Antwort warum wir so handeln. Und in den meisten Fällen kommt dann als Reaktion in etwa „das war mir so gar nicht bekannt, vielen Dank für die ausführliche Erklärung“. Man sollte immer mit offenen Karten spielen und nicht selbst die Fassung verlieren, nur weil ein Mitarbeiter vielleicht mal emotional wird und unberechtigt mit Vorwürfen und Unterstellungen um die Ecke kommt. Wir haben auch unsere Dauerpatienten, die tatsächlich ziemlich nervend sein können. Aber ich denke mir immer: Egal, die Zeit die mich das jetzt kostet, kriege ich eh bezahlt.

Oft ist es so, dass bei einer Kündigung dann plötzlich irgendwelche persönlichen Befindlichkeiten eine Rolle spielen und einige BR Kollegen der Kündigung dann zustimmen wollen, weil sie glauben, die Kündigung wäre gerechtfertigt. Nur ist es gar nicht Aufgabe eines BR zu überprüfen, ob die Kündigungsgründe an sich gerechtfertigt sind. Das ist später die Aufgabe des Arbeitsgerichts. Die einzige Aufgabe des BR ist, zu überprüfen, ob ein Widerspruchsgrund vorliegt. Und wenn woanders eine Stelle frei ist oder die Sozialauswahl möglicherweise fehlerhaft ist, dann sind das Widerspruchsgründe die ein BR ziehen sollte. Wer da lieber zustimmt oder keine Stellungnahme abgibt, der macht seinen Job definitiv nicht richtig. Nur ein ordnungsgemäßer Widerspruch hilft dem Mitarbeiter weiter.

Mir ist halt wichtig, das es keine Arschkriecher sind die alles absegnen was die Chefs so wollen und diese wähle ich nicht. Denn davon gibts leider genug :(

Ja, davon gibt es in der Tat genug. Bei uns ist es in den letzten Jahren aber deutlich besser geworden, da wir regelmäßig Seminare mit einem Arbeitsrichter machen, der gewissen Leuten dann schon erklärt, was richtig und was falsch ist.


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