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Wie vielen Vereinen droht die Pleite ohne Gehälter für die 1. Mannschaft? (Fußball und Sport allgemein)

tim86, Hamburg, Mittwoch, 22.04.2020, 14:11 (vor 2082 Tagen) @ HH-Tim

Klar gibt es viele in Kurzarbeit, die verzichten. Aber auch die haben sich vorher gütlich geeinigt. Gibt es keine Einigung, sei es mit den Vertreter des Arbeitnehmers(Gewerkschaft über Tarifvertrag oder Betriebsrat über Betriebsvereinbarung) oder den Arbeitnehmer selbst, gibt es auch keine Kurzarbeit.
Sicherlich man riskiert damit sein Job zu verlieren, aber das tun die Spieler ebenfalls.

Die Spieler haben sicherlich den Vorteil, dass man ein befristeten Vertrag nur schwer vorzeitig kündigen kann, aber geht der Verein pleite sind sie Erstmal Arbeitslos.
Das ist ein Risiko welches sie bewusst eingehen und welches jeder Angestellte auch eingehen könnte. Dafür, dass es für die Spieler leichter ist, da sie bei Arbeitslosigkeit genug Geld haben und auch leichter ein neuen Job finden, können die Spieler nichts.

Zumal der Verzicht auf 20% auch dem entspricht, worauf viele andere auch Verzichten. Da eben um eine Einigung mit BR/Gewerkschaft zu erreichen oft mehr als das gesetzliche Minimum gezahlt wird.
Und sie weiter arbeiten. Sie Spielen zwar nicht, aber das Training gehört genauso zum Job des Fußballers, wie das Spielen.


Und klar könnten viele Fußballer auch auf 100% ihres Gehalts verzichten. Aber ich kann die Spieler aus zwei Gründen verstehen.

Zum einen wenn ich Geld spende(und was anderes ist ein Verzicht auf Geld welches ein zusteht nicht) würde ich es Wohltätigkeits- Organisationen geben und keinen Wirtschaftsunternehmen mit mehreren Millionen Umsatz.

Zum anderen haben die meisten Spieler schon erlebt, dass es auf beiden Seiten keine Loyalität gibt.

Denn genau so, wie viele Spieler sobald sie einschlagen und zu besseren Vereinen wechseln können, dies versuchen zu erzwingen.
Genauso versuchen Vereine und Fans Spieler die nicht(mehr) Leistung zeigen los zu werden.
Beide Seiten arbeiten da teilweise schmutzig.

Deswegen würde ich als Spieler auch nicht auf viel mehr als 20% verzichten.
Um die Vereine am Leben zu lassen, wäre ich allerdings bereit ein großen Teil der restlichen 80% zu stunden und würde dann je nachdem wie es bei mir finanziell aussieht(es gibt ja neben den großen Stars mit mehren Millionen Gehalt, auch die Spieler die „nur“ Hundertausend im Jahr verdienen) ein Teil des gestundeten Betrages oder alles an Wohltätigkeitsorganisationen spenden.


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