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hohe Fluktuation der Spieler beim BVB (BVB)

Donutking, Freitag, 03.01.2020, 13:23 (vor 2438 Tagen) @ homer73

Ich halte aber recht wenig von dieser Argumentation “Heimweh”.

Die Spieler sind hier nicht
in eine Smog-verseuchte chinesische Millionen-Metropole gewechselt, ebenso wenig in ein
Kaff in der Ukraine.

Wer es ländlich und ruhig mag, kann sich auch im "Kaff" wohlfühlen und vermutlich gilt das auch für die Millionenmetropolen. Ist in beiden Fällen auch nicht meins, aber denke schon, dass das individuell verschieden ist.

Ja, die Sonne scheint hier nicht so oft und so warm wie in Spanien oder Italien. Aber was
genau fehlt? Das einfache Straßencafé um die Ecke? Wie oft haben Paco (oder Immobile)
das denn in DO ausprobiert?

Wenn sie immer nur in ihrem gemieteten Millionenanwesen hocken und traurig aus dem
Fenster gucken, kommt das südliche Lebensgefühl sicherlich nicht angeflogen.

Mediterranes Flair steht und fällt denke ich nicht mit den Straßencafés oder damit ob man raus geht oder nicht.

Persönliches Beispiel: ich war vergangenes Jahr in Regensburg und war wirklich beeindruckt wie gut es mir dort gefiel (Stichwort: mediterranes Flair) und wie wohl ich mich gefühlt habe. Dass sich so ein Gefühl bei Jemandem, der nicht aus dem Pott kommt nicht unbedingt einstellt, wenn er nach Dortmund kommt, finde ich nachvollziehbar. Ganz unabhängig davon, dass ich mich auch hier wohl fühle. Aber ich denke eben, dass es individuell nach einer Zeit ernüchternd sein kann, wenn man es bislang anders kennen gelernt hat.

Und zum Problem "Essen" : Dann sollen sie halt Leute einladen und kochen (und bekocht
werden). Wenn man immer nur in die edelsten Hütten (200 € + pro Nase) essen geht,
kommt sicherlich nicht das Flair der einfachen Tapas-Bude von nebenan auf.

Da bedienst du dann aber auch gut Klischees. Und ja mir ist bewusst, dass das sicherlich nicht völlig der Realität entbehrt. Ist halt nicht jeder so bodenständig wie Roman, geht ins Vapiano und verfolgt anschließend Leute! Nur um hier ein nicht ganz ernst gemeint es Beispiel zu nennen. ;-)

Trotzdem sehr pauschal wie ich finde. Ob das Fußballer-Klischee in Bezug auf Luxus-Restaurants in südlicheren Gefilden ein anderes ist, bezweifle ich im Übrigen. :-)

Ob es damit getan ist "einfach" Leute zum Essen einzuladen ebenfalls. Wenn es zur kulturellen Identität auch der Eingeladenen gehören würde, würde es ja stattfinden.

Ich kenne da durchaus Einladungen zum Essen die auf Seiten der Eingeladenen schon im sehr steif verlaufen. Da ist dann schon vorab wichtig, ob es nach dem Mittag auch noch Kuchen gibt oder ob man zum Kaffeetrinken und Abendessen eingeladen wird, anstatt ungezwungen der Einladung nachzukommen.


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