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Kommunikation zwischen Verein (Favre/Kehl) und Spieler (BVB)

moep, Westerwald, Donnerstag, 02.01.2020, 10:40 (vor 2439 Tagen) @ Arrigo Sacchi

Schmelzers Perspektive beim BVB wurde von Vereinsseite anders eingeschätzt und er wurde als Backup auf der Linksverteidiger Position benötigt. Und Linksverteidiger gibt es auch nicht viele auf dem Markt. (Höwedes war wohl nicht vermittelbar;-)).

Larsen bringt leider die erwartete Leistung nicht.

Paco war sehr häufig verletzt und musste sich jetzt ein paar Spiele hinten anstellen.

Weigl hat auf seiner Lieblingsposition nicht hinreichend überzeugt. Durch seine Polyvalenz hat er trotzdem viel gespielt.

Ich finde alle Einzelfälle nachvollziehbar.
Und alle Spieler wollen doch bei großen Club mit entsprechenden Gehalt spielen. Da ist die Luft nunmal dünner.


So ist es. Zudem ist "Der Trainer spricht nicht / zu wenig mit mir" Clubübergreifend ein Standard-Satz bei unzufriedenen Spielern. Dürfte bei Fußballjournalisten quasi als Shortcut in der Textverarbeitung definiert sein ;-)


Wenn gefühlt deine halbe Bank unzufrieden ist, kannst du nicht alles richtig gemacht haben. Von Fall zu Fall kann man sich das schönreden. Aber nicht im Gesamtbild.


Von (erfahreneren) Spielern auf der Bank muss man geradezu erwarten, dass sie unzufrieden sind. So etwas ist bei Profi-Vereinen eher die Regel als die Ausnahme.


Durchaus. Bin ich bei dir. Dennoch muss man das doch anders moderieren.

Einem Schmelle in seiner Situation vor der Saison zu sagen, er hätte ein wichtige Rolle im Kader (mit Blick auf die letzte Rückrunde) und ihm zu erzählen er würde klasse trainieren ist allerdings kontraproduktiv. Wenn das allerdings auch die Regel bei Profi-Vereinen ist, kann man ja anfangen sich davon abzuheben und auch schlechtere, verletzte, systemunpassende, formschwache mit an Board holen. Denn so viele andere Spieler als die genannten, hat man ja nicht mehr neben unserer Stammelf. Man ist auf diese Spieler angewiesen. Um die Spieler selbst geht es mir in erster Linie ja gar nicht.

Zu dem Zeitpunkt war Rapha wohlmöglich auf dem Absprung und dann wäre Schmelle sicher dieser Spieler gewesen bzw deutlich näher dran, es liegt doch oft am Gesamtkonstrukt, wie sich so eine einzelne Rolle entwickelt..


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