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weiter arbeiten - den nächsten Schritt machen (BVB)

Kris, Samstag, 21.12.2019, 11:00 (vor 2450 Tagen) @ holgernova
bearbeitet von Kris, Samstag, 21.12.2019, 11:04

Jetzt steht eine lange Vorbereitung auf das nächste Auswärtsspiel an.

Ich sehe aber kaum Möglichkeiten, in der Winterpause dieser Mannschaft zu vermitteln, dass sie in der Lage sind, auch ohne Witsel/Delaney, Hummels und Reus. Widerstände zu überwinden. Und Widerstände oder Rückschläge, aber auch (gefühlte) Ungerechtigkeiten durch den Schiedsrichter oder „Fußballgott“ werden uns in Augsburg mit ziemlicher Sicherheit erwarten und ob dann alle Mentalitätsspieler wieder voll angreifen können, wage ich zu bezweifeln.

Ich sehe es nicht so schlimm. Seit der Systemumstellung haben wir zwar am Ende auch die Sch...Gegentore kassiert, doch insgesamt waren wir den Gegnern überlegen. Leipzig hat doch gegen uns spielerisch kein Bein auf die Erde gekriegt. Hatte der gottgleiche Nagelsmann gegen uns ein Konzept, mit dem er uns den Zahn gezogen hätte? Ich hatte da mit ganz anderen Dingen gerechnet. Am Ende belohnen wir uns allerdings nicht. Wieder waren es vermeidbare Einzelfehler.

Die Mannschaft, eigentlich der komplette BVB -Kosmos braucht Signale. Vielleicht einen namhaften, körperlich robusten Spieler, der aber auch am besten sofort trifft. Oder tatsächlich einen Trainer, der allen Mut und Wucht vermitteln kann oder auch jungen Spielern (Morey, Balerdi) mal das Vertrauen entgegenbringt, dass Favre offensichtlich nur einigen „besonderen“(?) Spielern (z.B. Weigl, Piszu) durch Einsatzzeiten ausspricht.

Nun ja, wir haben ja gesehen, wie die anderen Spieler zu unserem Spiel (nicht) passen. Ich denke, dass der Trainer schon sehr genau weiß, warum er die Jungen bisher nicht gebracht hat. Deren Zeit wird aber sicherlich bald kommen, und ich hoffe, dass sie zünden. Wie gesagt: Fußball ist Ergebnissport. Die Gefahr, dass gerade junge Spieler überfordert sind und Angst vor eigenen Fehlern haben, ist groß. Ich erinnere an Zaga gegen Bayern letzte Saison.

Es ist aber eben keine besonders glückliche Hinrunde gewesen und die Körpersprache vieler Spieler wirkt einfach negativ, so als hätte man keinen Glauben an die eigenen Fähigkeiten und/oder signalisiert sogar, dass die eigenen Mitspieler Schuld hätten.

Da gebe ich dir Recht. Nach solchen Spielen ist der Frust bei allen groß. Kein Wunder, wenn man zwei Spiele hintereinander so blöd vergeigt hat. Das muss man aber abhaken und sich verbessern.
Insgesamt fällt aber auf (zumindest mir), dass sich die Körpersprache seit der Systemumstellung verbessert hat. Mir haben die letzten Spiele wirklich gut gefallen, weil wir unsere Überlegenheit zeigen konnten und was wirklich in der Mannschaft steckt. Das war gut für das Selbstvertrauen. Jetzt gehört für mich noch Abgeklärtheit dazu, die teilweise fehlt. Teile unserer Mannschaft sind noch sehr jung...

Viel zu tun im Jahre 111 ...

Packen wir es an :-) Ich bleibe optimistisch.

Trotzdem frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins nächste Jahr

Danke, das wünsche ich dir und allen anderen hier natürlich auch.


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