Willkommen im BVB-Forum

Neu auf schwatzgelb.de: Die Stimmung kippt (BVB)

Sayael, Gütersloh, Samstag, 23.11.2019, 23:50 (vor 2491 Tagen) @ Sven

Dass Favres Weg hier zu Ende ist, sollte klar sein. Noch trauriger ist es aber, dass Watzke und Zorc es trotz Zweifeln seit September nicht schaffen, eine taugliche Alternative auszuwählen und dies liegt primär daran, dass sie gar nicht wissen, wonach sie suchen. Sie suchen nach Namen und nicht nach Inhalten, denn für die Inhalte stand beim BVB immer nur Klopp bzw. der jeweilige Trainer.

Favre hat einige Fehler begangen und der Trend ist wahrlich nicht sein Freund. Wenn ich aber morgen „ein Projekt“ im Stile von RB oder Hoffenheim in der Regionalliga starten würde und ich mösste entweder Favre auf die Trainerbank setzen, Zorc als Sportdirektor installieren oder Aki zum Geschäftsführer machen — meine Wahl würde da klar auf Favre fallen.

Der hat im Gegensatz zu Aki und Susi bei 6 Vereinen in 20 Jahren gute Arbeit abgeliefert, die anderen beiden durften sich in Klopps Windschatten aufblasen und sind nichts als biederes Mittelmass. Bleibt zu hoffen, dass medial ein bisschen Druck reinkommt und wir hier auch mal wieder Personal nach dem Leistungsprinzip aufstellen und dass so auch von der Mannschaft wieder mehr gefordert werden kann.

Akis Familienunternehmen hat den Generationenwechsel nach jetzigem Stand verpasst.


Siehst du denn eine realistische Chance, dass sich das zeitnah verändern könnte? Ich habe nicht den Eindruck, dass sich da so schnell etwas ändern könnte. Für viele ist Favre der Schuldige und Zorc und Watzke nur die Opfer (können sie ja vorher auch nicht wissen, dass die verpflichteten Spieler und Trainer nicht passen).

Man muss ja nicht komplett gleich einen Schnitt durchführen.
Es gibt auch durchaus die Möglichkeit die Situation zu verbessern.

Watzke & Zorc haben sich ja nicht umsonst einen externen Berater geholt und Personen wie Sebastian Kehl oder Skibbe installiert.
Diese Entscheidungen tragen bisher nicht wirklich Früchte.
Vielleicht bedarf es auch einfach jemanden, der nicht so tief im Klub verwurzelt ist.

Letztlich wird man sowieso das Gefühl nicht los, das sowohl Zorc als auch Watzke noch weitere Assistenten nötig haben.
Sowohl beim Erarbeiten und der Ausrichtung einer neuen/anderen Strategie als auch anderen Faktoren.
Zusätzlich wäre es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn Zorc jemanden an seiner Seite hat, der langsam als Nachfolger aufgebaut wird.

Es besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf.
Dennoch würde ich jetzt nicht Watzke & Zorc vor die Tür setzten.
Das sich aber grundsätzlich einiges im Verein ändern muss, das sollten alle beteiligten wissen.
Dieses Fahrstuhlverhalten der Mannschaft und die vielen Probleme müssen einfach geregelt werden.

Konstanz sollte zumindest zu einem gewissen Punkt einkehren.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread: