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Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen (BVB)

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 13:23 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Fußball hat in Dortmund eine sehr große Tradition. Es ist eher unverständlich, warum der BVB nicht auch Frauen die Möglichkeit bietet, auf einem ordentlichen Niveau zu spielen. Gerade im Jahr 2019 sollte das eigentlich selbstverständlich sein.


Ach komm. Jetzt mach da mal keine feministische Debatte raus. Als wenn es bei dem Thema um weibliche Selbstbestimmung gehen würde...


Ich will hier bestimmt keine Feminismus-Debatte aufmachen und ich bin auch sicherlich kein Feminist. Aber in diesem Bereich ist der BVB einfach rückständig. Oder man könnte auch sagen: der CDU-Mann Aki macht CDU-Politik beim BVB. Ich wüsste echt nicht, wo das Problem sein sollte, wenn der BVB eine Damenabteilung eröffnet? Manche tuen ja geradezu so, als würde das ein Bruch mit der Tradition darstellen. Nur ignoriert man dabei vollkommen, dass sich die Gesellschaft verändert und auch Frauen Spaß daran haben könnten, Fußball zu spielen. Meiner Meinung nach ist es jedenfalls ein ziemliches Armutszeugnis für einen Verein, der sich sonst im so gerne Diversität auf die Fahnen schreibt, keine eigene Damenmannschaft zu haben.

Das ist aber doch auch falsch so zu tun, als würde der BVB das im Fall der Fälle machen, um den Frauenfußball voran zu bringen und Frauen die Möglichkeit zu geben, im Verein Fußball zu spielen.

Gründet der BVB eine Frauenfußballabteilung, dann wird das keine Breitensportabteilung, sondern Elitenförderung. Man wird für die Jugend die besten Spielerinnen aus dem Umfeld abwerben und im Erstligabreich komplett Profispielerinnen einsetzen. Das wird keine Abteilung zum mitmachen für alle.

Sinn und Zweck der ganzen Aktion wäre seitens Borussia doch eine "Stärkung des Markenkerns", die "Erschließung neuer Zielgruppen" und Installation eines weiteren Geschäftsfeldes. Letztendlich nichts anderes als die Aspekte der Debatte um eine E-Sportabteilung.

Ich mag es nicht, aber da kann man durchaus anders sehen. Ist auch ok. Aber es sollte doch bitte keiner so tun, als ob Diversität oder Feminismus auch nur ein Krümelchen eine Rolle in den Überlegungen spielen würde.


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