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Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball (BVB)

FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 27.06.2019, 10:37 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Da es im Thread mal wieder die üblichen Kommentare zum Frauenfußball gab ("langsamer", "nicht so dynamisch", "die Torhüterinnen sind so klein" (mein Favorit)) und ich nicht jedem einzeln antworten will, hier ein Lesetipp dazu:

fumsmagazin.de/kommentarundkolumne/frauenfussball-einfach-mal-die-fresse-halten/

Puh...
Da werden halt auch wieder Äpfle mit Ananas verglichen.
Beispiel:

"Es gibt keine Sportart, bei der die Geschlechter so undifferenziert verglichen werden, wie beim Fußball. Jeder würde sofort als Idiot bezeichnet werden, würde er die 10,49 Sekunden von Florence Griffith-Joyner als lahm bezeichnen, weil Usain Bolt fast eine Sekunde schneller die 100 Meter lief."

Was interessiert mnich denn 100-Meter-Lauf?
Ich dachte wir reden über Fußball?
Zumal es beim Fußball 1000 Aspekte gibt (Dribblings, tolle Pässe und Paraden, Schüsse, Geschwindigkeit...) die man feiern kann und beim 100-Meter-Lauf halt Menschen 10 Sekunden lang schnell geradeaus rennen müssen.

Oder:
"Die eigentliche Frage ist aber: Wie soll ein Geschlecht mit so vielen Jahrzehnten Rückstand in Sachen freier Entfaltung auf einem Niveau mit dem sein, dass immer alles konnte und durfte und bestimmte?"

Keiner erwartet im Frauenfußball die selbe "Qualität" wie bei den Herren. Also zumindest kenne ich niemanden. Aber eben weil es diesen Unterschied gibt ist das Interesse auch kaum vorhanden. Warum soll ich mir ein "schlechteres Produkt" anschauen, wenn ich mir jeden Tag 5 Herrenspiele anschauen kann?


"Es ist Symbol einer Befreiung aus Zwangsjacken, die einst von Männern genäht und angeordnet wurden und in vielen Ländern der Welt noch immer wird. Eine sportliche Feminismus-Form in Zeiten, in denen Frauen weiterhin in vielen Jobs schlechter bezahlt werden als Männer und gegen die Klischee-Mühlen ankämpfen müssen."

Das ist doch toll :)
Und keiner verbietet den Frauen das Kicken. Aber deswegen müssen doch nicht alle ins Stadion rennen.


Mein Fazit:
Schaut das oder schaut das nicht.
Jeder wie er mag.
Aber dieses künstliche "Schaut mehr Fraunfußball, es ist genau so toll!" ist irgendwo genau so daneben wie "Frauenfußball? Ich mag beides!"


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