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Reifeprozess (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 15.02.2019, 23:58 (vor 2631 Tagen) @ bobschulz

Das mag als theoretischer Ansatz vernünftig klingen. Ich kann aber beim besten Willen nicht erkennen, dass in der Mannschaft auch nur einem Spieler das Hemd flattert.


Ich habe es nicht explizit geschrieben, aber mir ging es nicht nur um die Mannschaft. Auch die aktuelle Reaktion eines Teils der Fans scheint mir geprägt von der Angst, etwas verlieren zu können.

Was die Mannschaft anbelangt, so muss sich die Angst, etwas verlieren zu können, nicht unbedingt darin äußern, dass ‚das Hemd flattert‘. Es geht in erster Linie darum, dass man nicht mehr mutig ist, sondern verhalten. Verhaltenes Spiel reicht oftmals für ein Unentschieden, aber nicht für einen Sieg. Auch wenn es mitunter klüger ist, dass Unentschieden mitzunehmen, als unbedingt auf Sieg zu spielen.

Unser Problem war in den letzten Spielen ein gewisser Bruder Leichtfuß und nicht eine vom Kopf herrührende Verkrampftheit. Da muss sich der eine oder anderen Spieler straffen und es hinbekommen, 90 + Minuten absolut fokussiert zu bleiben.


Den ‚Bruder Leichtfuß‘ habe ich persönlich nicht gesehen. Vielmehr habe ich individuelle Fehler gesehen, die vielleicht aus Verunsicherung, vielleicht auch aus Unreife heraus passiert sind. Dass es darum geht, über die gesamte Dauer des Spiels absolut fokussiert zu bleiben, ist unbestritten.


Naja, gegen Hoffenheim etwa nicht dem Kopfball entgegen zu gehen beim 3-2von Hakimi ist schon naiv. Klar KANN der Ball ungehindert ihm auf den Kopf fallen, wenn er durch den ganzen 16er kommt, aber wäre er ihm entgegen gegangen hätte er ihn problemlos klären können. Das ist für mich einfach Leichtsinn. Und während die Fehler im Spielaufbau schwierig zu vermeiden sind, ist dieses fehlende Entgegenkommen einfach eine Einstellungsfrage.
Wobei man halt in der Abwehr die fehlende Abstimmung insgesamt auch als Unsicherheitsförderer sehen muss.

Einzelne Spieler wie Hakimi machen Fehler, die zu Gegentoren zu ungünstigen Zeitpunkten führen. Ob das aus Leichtsinn, Unerfahrenheit, Fehleinschätzung , Nervosität oder anderen Gründen heraus passiert, ist schwer einzuschätzen. Ich persönlich glaube nicht unbedingt, dass es eine Frage der Einstellung ist. Junge Spieler wie Hakimi machen nun einmal Fehler, die unerklärlich erscheinen. Wäre er reifer, routinierter und abgeklärter, würde er häufiger die richtige Entscheidung treffen. Dann stünde er aller Wahrscheinlichkeit nach aber bei Real auf dem Platz und würde nicht für uns auflaufen.

Im übrigen sehe ich nicht nur unsere Abwehr, sondern den gesamten Defensivverbund und im Prinzip das gesamte Team gefordert. Je weniger Amgriffe vom Gegner in unsere gefährlichen Zonen vorgetragen werden können, desto weniger brenzlige Situationen gibt es im Abwehrbereich, die bei verunsicherten Spielern zu Fehlentscheidungen führen können.


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