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Ich bin müde (BVB)

uwelito, Wambel forever, Sonntag, 06.05.2018, 10:21 (vor 2809 Tagen) @ FourrierTrans

Also ich glaube, dass das schnelle Gepfeife auch ganz viel mit den persönlichen Lebensumständen dieser Leute zu tun hat. Das war im WS schon immer so. Da gibt es eine Reihe von Kandidaten, die gehen richtig in dieser Pfeiferei auf und suchen schon früh nach einem Motiv dafür. Ganz oft erkennt man dabei, dass es vollkommen an spieltaktischem Verständnis fehlt, ob es sich um einen halbwegs sinnvollen oder eigentlich überflüssigen Rückpass handelt. Ich sitze bei jedem Spiel irgendwo anders, da ich keine DK habe. Gestern Ost Block 52 unterm Dach, Höhe Mitellinie. Gute Sicht um die taktischen Feinheiten gut erkennen zu können. Eigentlich. Ich hatte permanent irgendwelches Volk vor der Nase, was sich durch die Reihen schob, um Bier, Pommes (wer frisst eigentlich Pommes und Brezel in einem Fussballstadion, ihr Weicheier? Und auch noch während des Spiels?). Wirklich permanent. Zugegeben waren das 50% Mainzer. Scheinbar dürfen die zu Hause nicht saufen. Oder sie saufen immer, egal wo sie sind. Aber die BVB-afinen Zuschauer sind ja das Thema. Block 52 gestern, da kam so gut wie nichts. Gar nichts. Ich war mal vor vielen Jahren in Miami in der AA Arena bei einem NBA Play Off Spiel der Heat gegen die NY Knicks. Da liefen die Leute während des Spiels in Massen permanent von den Tribünen in die Fresszonen um sich mit Junkfood zu versorgen. Oft dachte ich daran, wie schön es ist, dass wir das im Fussball nicht haben. Mittlerweile ist man auf dem Weg dahin. Zumindest oben in Block 52.

Wichtiger ist aber, was uns augenblicklich diese Mannschaft auf dem Platz zumutet. Natürlich ist ein 0:1 in der 4. Minute ein Nackenschlag. Doch schon in den drei Minuten davor war klar zu erkennen, was vielen in dieser Mannschaft abgeht. Leidenschaft, der unbedingte Siegeswille. Da steht man abwartend herum, schiebt sich den Ball zu. Sokratis verliert das Ding fast an der Mittellinie, pomadig, hiess das mal. Anstatt von der ersten Sekunde zeigen zu wollen wer Herr im Hause ist, unterwirft man sich mental so einer limitierten Truppe wie den Mainzern. Selbst mit dem stögerschen Taktikvakuum müsste es mit unseren spielerischen Möglichkeiten allemal ausreichen, durch schnelles und direktes Spiel zu Torchancen zu kommen. Echter Siegeswille vorausgesetzt.


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