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Favre wäre so eine Lösung (BVB)

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. März 2018, 22:23 (vor 251 Tagen) @ Poeta_Doctus

Der Pressingansatz ist doch mittlerweile total durchgenudelt.

Das Problem der Liga ist doch nicht Pressing. Das Problem ist, dass die meisten, wenn sie denn den Ball dann erobert haben, keine Ahnung haben, was sie damit nun anstellen sollen.
"Pressing" ist erstmal ein Defensivkonzept, und zwar eines, welches ich aufgrund der Attraktivität und auch des Erfolges klar dem tief stehen und mauern vorziehe. Was man dann macht, wenn man den Ball hat, ist nochmal ne ganz andere Sache.

Edit: Darüberhinaus vertrete ich auch nicht die Position, dass Favre ein Fußball-Zerstörer ist. Vielleicht als er die Ponys vor der 2. Liga gerettet hat. Danach war die falsche Borussia mMn. immer eine der wenigen Mannschaften der Liga, die tatsächlich Fußball spielen wollten und konnten. Nicht, dass Favre gegen die Bayern nicht auch mal sehr effektiv gekontert hat. Das zum Thema "Flexibilität". 442 ist nicht gleich 442.

Pressing ist ein taktisches Mittel von vielen, Gegenpressing ebenso. Keine Mannschaft spielt gänzlich ohne Pressing. Der Unterschied liegt in der Intensität, der Dauer, der Ausrichtung (mann - oder ballorientiert), der Zonen, der Zielrichtung (was mache ich mit dem Ball, wenn ich ihn ‚erpresst‘ habe?), usw..Atlético spielt z..B. Ein phasenweises, dann sehr intensives, Pressing in bestimmten Zonen. Dann ziehen siie sich zurück ins eigene Verteidigungsdrittel und überlassen dem Gegner den Ball, um dann in einer anderen Phase des Spiels wieder hoch und intensiv zu pressen.Schmidts Leverkusener wiederum haben das gesamte Spiel über In allen Zonen des Spielfelds gepresst.

Auch (und gerade) ballbesitzorientierte Teams wenden Pressing an. Barcelona zeigt dies gerade im noch laufenden Spiel gegen Chelsea quasi schulbuchmäßig. Es ist ja auch logisch - und dasrvschon banal. Eine ballbesitzorientiert spielende Mannschaft benötigt den Ball, um ihr Anspiel aufziehen zu können. Und den müssen sie sich halt holen, wenn der Gegner ihn hat...

Es geht demnach nicht um das Pressing an sich. Sondern um die Dosierung der Anwendung. Eine Klassemannschaft versteht alles zu variieren und zum richtigen Zeitpunkt anzuwenden.

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