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An dieser Stelle noch einmal ein paar Worte an die SG-Redaktion (BVB)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 08.05.2017, 14:36 (vor 3164 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 08.05.2017, 14:46

1. Ich weiß nicht, ob du meine erste Passage nicht verstanden oder zu schnell überflogen hast, aber ich spreche eigentlich vom kompletten Gegenteil, des "Vorwerfens einer Instrumentalisierung der SG Redakteure". "Zu Unrecht" angegriffen fühlen bedeutet für mich, dass sich der Frust der meisten nicht auf SG bezieht, sondern eben auf die erneut widersprüchlichen Aussagen Watzkes.


Ich hätte es offensichtlich deutlicher rausstellen müssen:
Ich habe stellvertretend für einige Beiträge hier auf Deinen geantwortet.

Du schreibst im ersten Absatz Deine Gedanken zusammen...:

... weil ich glaube, dass sich der ein oder andere SG'ler (zu Unrecht) angegriffen fühlt. Die Qualität und die Integrität von SG und seinen Redakteuren ist, denke ich, nicht anzuzweifeln.


Du zweifelst dies nicht an - genügend andere (auf die ich mich daher explizit beziehe) tun dies aber.

Das ich meine Antwort an Deinen Beitrag gepackt habe, liegt an der "Aktualität". Ich wollte Dir damit nicht Derartiges 'Fehlverhalten' unterstellen.

Ich verstehe aus Deinen Ausführungen aber tatsächlich nicht, dass Du das "zu Unrecht" auf Watzke beziehst. Da steht es an der falschen Stelle.

Hey,

ok im Nachgang fällt mir auf, dass das "zu Unrecht" durchaus auch missverstanden werden konnte in diesem Zusammenhang. Gehirnfurz von mir.
Ich meinte damit jedenfalls, dass ich auch keinerlei verlängerten Arm von Aki alias SG.de sehe.

2. Ich kann nicht erkennen, wo ich Watzke egomane Züge oder Unwissenheit vorwerfe. Ich werfe ihm bewusst falsch pointierte Aussagen zur Durchsetzung seiner Strategien vor, was ich persönlich extrem nervig finde und was natürlich einen Verlust an Vertrauen nach sich zieht. Bestes Bespiel ist das ins Nest gelegte Ei Götze, wo man einige Wochen vor der Vertragsunterschrift noch GANZ andere Töne dahingehend angeschlagen hatte. Akzeptiere ich voll und ganz, merkt man sich dann aber natürlich.


Watzke hat doch bereits im Winter '16 damit begonnen, den Transfer vorzubereiten.

Ich bin ein gemeiner Fan. Ich bin emotional und habe eine subjektive Sicht auf die Dinge, ohne alle Fakten zu kennen. Meine Einschätzungen stimmen sehr oft nicht mit denen von Watzke überein. Dafür übe ich an der einen oder anderen Stelle Kritik an ihm/seinem Vorgehen, gestatte ihm aber eine andere Meinung und auch die Durchsetzung "seiner" Interessen.

Aber findest du denn nicht, dass man das Ganze auch "anders" verpacken kann? Hätte man nicht, um mal bei dem Beispiel Mario Götze zu bleiben, deutlich frühzeitiger die Show ablegen und sagen können "Hey, wir sind ernsthaft interessiert an ihm"? Oder diese wirklich unrühmliche Posse um Hummels? Klar muss man akzeptieren, wenn jemand gehen will, aber muss man es so machen, wie der BVB das dann immer wieder kommuniziert?

3. Keiner zwingt einen Verein dazu, einen Spieler gehen zu lassen. Wenn ich derart vollmundige Worte in den Mund nehme, halte ich mich daran. Und wenn ich den Kerl hier festbinde. Ansonten halte ich eben den Mund. Schlimm genug, dass man nach jahrelanger Zusammenarbeit nicht erkennen konnte, wessen Geistes Kind Micky (und sein Berater) ist.


Auch hier ist mir klar, dass es sich bei Dir um eine subjektive Einschätzung handelt.
Aber:
Hier kann Watzke doch immer nur verlieren.

RL9 hat man nicht gehen lassen.

Wurde ja im Nachgang sehr oft als Fehler gebrandmarkt, da man gar keine Ablöse erzielen konnte. Man hat sich seinen Verbleib aber auch gehaltstechnisch einiges kosten lassen.

Wenn man ihn also dafür kritisiert einen Spieler "zu zwingen" beim BVB zu bleiben, soll es bei einem anderen Spieler richtig sein?

Klar, verlieren tun beide in der Situation. Ökonomisch und des lieben Friedens willen wegen hat Aki richtig gehandelt, keine Frage. Aber es kann nicht sein, dass man in der Häufigkeit öffentlich getätige Aussagen zu ganz elementaren Dingen revidiert. Das macht dann einfach irgendwann den Anschein, als wolle man "die Leute" erstmal bewusst kaltstellen oder auf eine falsche Fährte locken. Wenn das bei Tuchel genauso angekommen ist, wie bei mir (mehr oder weniger, ist schon klar, dass er mehr Kontakt hat ;) ), dann kann ich seine Wut darüber definitiv nachvollziehen.

4. Ich höre immer öffentlicher Druck. Nur weil irgendwelche Schmierenblätter vom Untergang der Dortmunder Menschlichkeit schreiben, muss man nicht direkt einknicken. Ein gutes Beispiel dafür, wie man sich als Verein für Fans einsetzen kann, hat der FCB gezeigt, der sich erneut ganz stark für seine "verhauenen Fans" in Spanien eingesetzt hat. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass der FCB nach den mindestens (!!!) ebenso widerlichen Vorfällen in GE 2015 derart gebuckelt hat wie der BVB. Mit den einen kann man es machen, mit den anderen eben nicht.


Es geht hier nicht um Druck der Sportredaktion des Soester Anzeiger oder der Kamener Rundschau!
Es geht um Druck von Seiten des Innenministers der Bundesrepublik.

Gut, das ist natürlich was anderes. Aber gibt es eine plausible Erklärung dafür, warum ausgerechnet bei diesem Zwischenfall, machen wir uns nichts vor, der so mehrfach in der Saison vorkommt, das Bundesministerium des Innern so engagiert war? Wenn es das war?

Was ich eigentlich sagen will ist, dass man sich von Seiten des Vereins einfach mal ernsthaft überlegen sollte, was und wie man mit Fans kommuniziert. Viele Dinge haben auf jeden Fall ein echtes G'schmäckle im Nachgang.


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