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Konsequenzen für Merz ? (Politik)

micha87, bei Berlin, Montag, 07.09.2026, 00:28 (vor 6 Stunden, 42 Minuten) @ bigfoot49

Das war so und man hatte die Hoffnung mit einem konservativen Kanzler, der sich im Stile von Konrad Adenauer stilisieren wollte, würde man die grundlegenden Themen angehen. Das heißt zum einen das Thema Migration lösen, was mit Blick auf die Zuwanderungszahlen gelungen ist bzw. hat man das Glück das auch gerade nicht tausende Menschen auf den Weg nach Deutschland machen. Dieser Erfolg konnte aber nicht auf das Konto von Merz einzahlen, weil innenpolitisch zu viele handwerkliche Fehler aufgetaucht sind. Die Debatten die er losgetreten hat waren das eine, aber er hat auch grundlegend zu wenig Folgen lassen. Der "Herbst der Reformen" war eine reine Ankündigungsnummer, ohne das daraus etwas entstanden ist.

Dann hat man Reformen verabschiedet, u.a. Gesundheit und Rente, aber auch da gab es ordentlich Gegenwind. Beim Thema Renten hat er dann die Ostbiografien nicht mitgedacht und deren 45 Beitragsjahre. Anstelle dessen gab's für die gegängelten Hausfrauen in Bayern die Mütterrente. Ein Konstrukt was notwendig ist, weil man die Frauen in Bayern systematisch in traditionelle Rollenbilder drängte. Gegen diese Rentenreform gab es dann Gegenwind aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Merz hat abermals nicht Punkten können bei den konservativen CDU-Wählern, von denen einige sich längst eher von der AfD repräsentiert fühlen. Merz schafft es nicht Brücken zu bauen und war zu lange aus dem politischen Geschäft raus. Ihn zum Kanzler zu machen war ein strategischer Fehler und jenen gilt es zu korrigieren.


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